Kommentar über Verkehrstote

Weniger Tote durch verringerte Höchstgeschwindigkeit

Bremen sollte sich noch mehr ein Beispiel an Städten wie Helsinki nehmen, damit eine Verkehrsrevolution gelingt und es keine Verkehrstoten mehr gibt, meint Pascal Faltermann.
28.02.2020, 05:00
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Weniger Tote durch verringerte Höchstgeschwindigkeit
Von Pascal Faltermann
Weniger Tote durch verringerte Höchstgeschwindigkeit

Mit drastischen Maßnahmen haben skandinavische Städte die Zahl der Verkehrstoten gesenkt.

Sebastian Gollnow /dpa

Es muss eine Verkehrsrevolution her, um die „Vision Zero“, also das Ziel von null Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen zu erreichen. Doch schon in der hitzigen Diskussion, ach was, in dem verbitterten Streit über das Tempolimit spaltet sich die Gesellschaft: Raser gegen Radler, Autohasser gegen Autofreunde, Fußgänger gegen Fernfahrer.

Auch wenn sich der Trend zu immer weniger schweren Verkehrsunfällen und weniger Todesopfern in Deutschland fortgesetzt hat und auf einem historischen Tiefstand ist: Die Zahl der Toten ist zu hoch. In Bremen und Niedersachsen ist sie sogar gestiegen.

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Darum ist es richtig, sich anzuschauen, was Städte in Skandinavien oder den Niederlanden in Sachen Verkehr machen. Mit teils drastischen Maßnahmen haben Oslo wie auch Helsinki es vorgemacht und die Zahl der Verkehrstoten gesenkt. 2019 ist auf Helsinkis Straßen kein Fußgänger oder Fahrradfahrer ums Leben gekommen. Als Hauptgrund gilt die Verringerung der Höchstgeschwindigkeit. Also nachmachen. Damit allein wird die „Vision Zero“ nicht zu erreichen sein. Aber Tempolimits in Städten, auf Landstraßen und Autobahnen wären ein Anfang.

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