Weidedamm Zwölf Delegierte vertreten nun die Findorffer Jugend

Weidedamm. Eine ganze Woche lang hatten alle Findorffer Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben. Am vergangenen Freitag kurz nach 19 Uhr gab Wahlleiter August Kötter im Jugendzentrum Findorff das offizielle Ergebnis bekannt: Zehra-Melissa Aggün, Marie-Lynn Dohrandt, Maike Frese, Emily Tursunovic, Désirée Wilms, Nicolas Eschenbruch, Jannik Frank, Luca Heinken, Levin Hornke, Jan Leisse, Tristan-Konstantin Müller und Burak Üsenmez werden in den kommenden beiden Jahren die Interessen der Findorffer Jugend politisch vertreten.
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Von Anke Velten

Eine ganze Woche lang hatten alle Findorffer Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben. Am vergangenen Freitag kurz nach 19 Uhr gab Wahlleiter August Kötter im Jugendzentrum Findorff das offizielle Ergebnis bekannt: Zehra-Melissa Aggün, Marie-Lynn Dohrandt, Maike Frese, Emily Tursunovic, Désirée Wilms, Nicolas Eschenbruch, Jannik Frank, Luca Heinken, Levin Hornke, Jan Leisse, Tristan-Konstantin Müller und Burak Üsenmez werden in den kommenden beiden Jahren die Interessen der Findorffer Jugend politisch vertreten.

Gewonnen haben mit der ersten Jugendbeiratswahl aber alle Jugendlichen des Stadtteils. Denn über ihre gewählten Vertreter und mit einem eigenen Budget haben sie nun die Chance, eigene Projekte im Quartier umzusetzen.

Ortsamtsleiterin Ulrike Pala wird sich nun an einen „denkwürdigen Tag“ erinnern, wie sie erklärte. Mit den Findorffern gäbe es nun nach Gröpelingen einen zweiten Beirat in ihrem Amtsgebiet. Auch die Waller machten sich zurzeit auf den Weg, sagte Pala. Als Wahlsieger betrachten sollten sich nach Ansicht von August Kötter auch die übrigen sechs Kandidatinnen und Kandidaten der Wahlliste betrachten „Wir brauchen euch alle“, betonte Kötter. Auf das Engagement der sechs Nachrücker als potenzielle „Ersatzspieler“ werde gezählt. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!“, erklärte der Beiratsvertreter, der auf viele neue Ideen hofft.

Sorgen machen müsse er sich in dieser Hinsicht nicht, denn die Jugendlichen haben bereits eine lange Liste an Wünschen, Projektideen und Verbesserungsvorschlägen zusammengetragen, berichtete Inge Kilian. Die Vertreterin des Amtes für Soziale Dienste lädt die Findorffer Jugendlichen zu regelmäßigen Fachtagen ins Jugendzentrum ein.

Ende September ging es dabei ganz konkret um den Jugendbeirat und darum, was die Jugendlichen von ihren gewählten Vertreterinnen und Vertretern erwarten, wie das Budget verwaltet werden soll, das der Findorffer Beirat den Jugendlichen zur Verfügung stellt. Der Tenor: „Viel Transparenz, viel basisdemokratische Mitbestimmung“, so hatte die zuständige Amtsvertreterin damals berichtet.

Am kommenden Dienstag, 19. November, um 19 Uhr trifft sich der neue Jugendbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung im Jugendzentrum. Geklärt werden muss dann, wie sich die Jungpolitiker ihre Arbeit in der Praxis einrichten möchten. Zum Vorbild nehmen könnten sie sich diverse bestehende Jugendbeiräte der Stadt, die auf unterschiedliche Weise handhaben, wie oft und in welchem Rahmen sich die Mitglieder zu Sitzungen treffen und ihre Aufgaben verteilen. Außerdem müssen Formalien wie die Wahl eines Sprechers oder einer Sprecherin abgehakt werden. In der Anfangsphase steht dem Jugendbeirat dafür Jugendzentrums-Vertreterin Tina Poort zur Seite.

Der Wahlausschuss, der unter anderem aus Mitgliedern des Findorffer Beirats, der Oberschule und des Jugendzentrums bestand, hatte insgesamt 364 Stimmzettel auszuzählen. Der Großteil der Stimmen war bereits am Wochenanfang in der Oberschule Findorff eingegangen, die für die meisten Stimmberechtigten offensichtlich am Nächsten lag. Ein Wahllokal wurde im Laufe der Woche auch im Jugendkeller der Martin-Luther-Gemeinde eingerichtet. Spätentschlossene hatten schließlich noch bis Freitagabend um 18 Uhr die Möglichkeit, ihre Stimme im Jugendzentrum Findorff abzugeben.

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