Stuhr

4000 Aale ausgesetzt

Stuhr. Anfang Mai hat der Sportfischerverein Bremen-Stuhr dank eines EU-Besatzförderprogramms 22 Kilo kleine Aale, jeweils zehn bis fünfzehn Zentimeter lang, übernehmen können und in der Varreler Bäke und in der Ochtum umgehend wohlbehalten in die Freiheit entlassen. 22 Kilo entsprechen in etwa 4000 Kleinaalen.
31.05.2015, 00:00
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4000 Aale ausgesetzt

Gut 4000 Kleinaale wurden in die Varreler Bäke und in die Ochtum gesetzt.

Anfang Mai hat der Sportfischerverein Bremen-Stuhr dank eines EU-Besatzförderprogramms 22 Kilo kleine Aale, jeweils zehn bis fünfzehn Zentimeter lang, übernehmen können und in der Varreler Bäke und in der Ochtum umgehend wohlbehalten in die Freiheit entlassen. 22 Kilo entsprechen in etwa 4000 Kleinaalen.

Der als gefährdet eingestufte Europäische Aal zeigt eine sehr gute Anpassungsfähigkeit an den neuen Lebensraum. Erst nach fünf bis 20 Jahren verlässt er die hiesigen Gewässer, um nach dem Erreichen der Geschlechtsreife sein 7000 Kilometer entferntes Laichgebiet in der Sargassosee (Westatlantik) aufzusuchen und dort abzulaichen und dabei selbst zu sterben. Hier wurde der laichfähige Aal selbst abgelaicht und als Wildfang aus den Mündungsgebieten westeuropäischer Flüsse in entsprechenden Zuchtfarmen als Glasaal oder als vorgestreckter Farmaal auf die jetzige Besatzgröße hochgezogen.

Der Aalbesatz ist eine wichtige Maßnahme zum Erhalt dieses Fisches in unseren Gewässern. Ohne Aalbesatz wäre der Aal in den meisten Gewässerabschnitten unseres Einzugsgebietes verschwunden.

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