Wirkung kann sich verändern

Arzneimittel vor Hitze schützen

Berlin. Verbraucher sollten Medikamente vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Eine angemessene Temperatur, um Arzneimittel aufzubewahren, liege im Optimalfall unter 25 Grad, erklärt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).
11.08.2014, 00:00
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Verbraucher sollten Medikamente vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Eine angemessene Temperatur, um Arzneimittel aufzubewahren, liege im Optimalfall unter 25 Grad, erklärt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Bei einer falschen Lagerung kann sich die Wirkung des Arzneimittels verändern. Das sei allerdings nicht immer äußerlich erkennbar, etwa bei Wirkstoffpflastern oder Asthmasprays.

Aber auch sichtbare Veränderungen seien möglich und nicht zu unterschätzen. Ist beispielsweise ein Zäpfchen in der Sonne geschmolzen, können sich die Wirkstoffe ungleichmäßig verteilen, so die Experten. Auch nach dem Abkühlen sollte es daher nicht mehr verwendet werden. Hitze könne auch die Konsistenz von Cremes beeinflussen und darin enthaltene Fette verderben. Ist ein Medikament sichtbar verändert, sollten Patienten es besser nicht mehr verwenden oder vorher einen Apotheker oder Arzt fragen.

Zum Transportieren von Arzneimitteln über einen längeren Zeitraum im Auto biete sich dafür ein Platz unter einem Vordersitz oder im Kofferraum an. Dort heize sich der Wagen nicht so stark auf wie an anderen Stellen. Eine Alternative sei es, die Mittel in einer Kühltasche zu lagern, sie sollten jedoch nicht direkt Kontakt zu Kühlelementen haben. Ein Handtuch dazwischen könne davor schützen.

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