Stephanie Sikora behandelt Vierbeiner mit alternativen Heilmethoden

Aus Liebe zum Tier

Für viele Menschen ist es nichts Ungewöhnliches, auf die Naturheilkunde als Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin zurückzugreifen. Und was dem Menschen guttut, hilft auch dem Tier, weiß Tierheilpraktikerin Stephanie Sikora.
05.10.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Anke Velten

Für viele Menschen ist es nichts Ungewöhnliches, auf die Naturheilkunde als Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin zurückzugreifen. Und was dem Menschen guttut, hilft auch dem Tier, weiß Tierheilpraktikerin Stephanie Sikora. Seit nunmehr fünf Jahren sind Hunde und Katzen die Klientel ihrer professionell ausgestatteten Praxis in der Ansbacher Straße. Ihre Behandlungsmethoden haben sich bei vielen Tierfreunden als echte und seriöse Alternative etabliert.

Zu ihrem Beruf führten Sikora eine fundierte zweieinhalbjährige Ausbildung an der Akademie für Tiernaturheilkunde in Bad Bramstedt, Schwerpunktpraktika in verschiedenen Praxen, ihre Tätigkeit in einer Tierklinik im Bremer Umland und vor allem: „Ich liebe Tiere, seit ich denken kann“, sagt Sikora. Dass auch Hunde und Katzen auf klassische Homöopathie ansprechen, viele ihrer Beschwerden effektiv mit Bachblüten, Schüßlersalzen, Phyto- und Elektrotherapie sowie Blutegeln behandelt werden können, zeigt die Erfahrung der Findorfferin, die Mitglied im Fachverband niedergelassener Tierheilprak-tiker ist.

„Die Homöopathie betrachtet ein Tier vor allem als Individuum“, erklärt Sikora. Es gehe darum, nicht die Symptome, sondern die Ursachen einer Erkrankung zu behandeln – wie es die Homöopathie bei den menschlichen Patienten praktiziert. Am Anfang jeder Behandlung steht daher eine ausführliche Anam-nese. Im Gespräch mit dem Halter des Vierbeiners wird ein mehrseitiger Fragebogen ausgefüllt, der nicht nur auf die akuten Beschwerden und die Krankengeschichte eingeht, sondern vor allem den Charakter und die Gewohnheiten herausarbeitet. Dieses Erstgespräch kann durchaus bis zu eineinhalb Stunden dauern.

Um ihren Patienten ausreichend Zeit widmen zu können, arbeitet die Tierheilpraktikerin ausschließlich nach Terminabsprache. Bei Bedarf kann eine Labordiagnostik mit Blut-, Urin- oder Kotuntersuchungen erfolgen. Therapiert wird mit klassischen homöopathischen Präparaten in Form von Globuli, Salben oder alkoholfreien Tropfen. Je nach Diagnose können Methoden wie Lichttherapie oder Eigenblutbehandlungen angezeigt sein, so Sikora. Reine Glaubenssache oder Placebo-Effekt? Sicher ist: Ihre vierbeinige Klientel hat definitiv nicht die Angewohnheit, sich Therapieerfolge einzubilden.

Fester Bestandteil der Adresse ist auch die Katzen-Vollpension im Hause. Sie wird gut nachgefragt von Haltern, die wegen eines Urlaubs oder Krankenhausaufenthalts eine vorübergehende Unterkunft für ihre Stubentiger benötigen. Andere suchen einen Ort, an dem ihr Tier verlässlich und kontrolliert eine Weile Diät machen kann, berichtet Sikora.

Auf liebevolle Betreuung und reichlich Streicheleinheiten können sich die Halter verlassen. Und sogar ein Hol- und Bringdienst kann vereinbart werden. Wen zwischenzeitlich zu große Sehnsucht packt: In der Katzenpension läuft rund um die Uhr eine Webcam, über die das Tier via Internet angehimmelt werden kann.

Tierheilpraxis & Katzenpension Stephanie Sikora, Ansbacher Straße 35. Kontakt und Terminabsprache: Telefon 69 31 34 50; im Internet: www.tierheilpraxis-stephanie-sikora.de.

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