Günstige Waschmaschinen im Extra-Markt erwerben / Tipps für einen nachhaltigen Kauf Eine saubere Sache

Die eigene Wäsche zu waschen, gehört zum Haushaltsalltag. Eine Aufgabe, die notwendig ist, aber nicht immer wirklich Freude macht.
12.07.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von SMC

Die eigene Wäsche zu waschen, gehört zum Haushaltsalltag. Eine Aufgabe, die notwendig ist, aber nicht immer wirklich Freude macht. Dabei sind wir gegenüber früheren Generationen schon privilegiert – mit der richtigen Waschmaschine ist das ­Waschen schnell und ohne Krafteinsatz zu erledigen. Um einen ärgerlichen Fehlkauf zu vermeiden, sollte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken machen. Dabei muss nicht zwingend eine bekannte Marke­ die richtige Wahl sein. Auch ein No-Name-Produkt bietet oft eine gute Qualität. Gebrauchte Modelle finden sich im Extra-Markt.

Der künftige Standort der Waschmaschine klärt bereits die Frage, ob man sich für einen Front- oder einen Toplader entscheidet. Frontlader sind in Möbelzeilen integrierbar, oft unterbaufähig und bieten oben zusätzliche Stellfläche für einen Trockner. Platzsparender dagegen sind Top­lader. Die Geräte sind schmal, lassen sich rückenschonend von oben befüllen und können meist nach Programmstart noch mit vergessenen Wäschestücken beladen werden.

Die voraussichtlich anfallenden Wäscheberge bestimmt die Anzahl der Personen in einem Haushalt. Damit ergibt sich das nächste Kriterium für die Kaufentscheidung: die Füllmenge. Für einen Singlehaushalt reicht ein Fassungsvermögen von drei Kilogramm. Haushalte mit zwei oder drei Personen sollten lieber eine Maschine wählen, die fünf Kilogramm aufnehmen kann. Die gängige Trommelgröße von sechs bis acht Kilogramm bietet genug Waschpotenzial für einen Vier- bis Fünfpersonenhaushalt. Acht Kilogramm und mehr Fassungsvermögen sind ­eigentlich erst ab sechs Personen nötig.

Energieeffizienz beachten

Nach dem Waschen kommt das Trocknen. Wie schnell und textilgerecht das geht, hängt maßgeblich von dem Schleuderprogramm der Waschmaschine ab. Je höher die Touren, desto trockener wird die Wäsche – sie verknittert aber auch leichter. Für empfindliche Textilien reichen 800 ­Umdrehungen in der Minute (U/min). Bei Handtüchern sind mindestens 1200 U/min sinnvoll. Kommt die Wäsche anschließend in den Trockner, sollte die Waschmaschine mindestens 1400 U/min bieten. Das spart jede Menge Strom. Denn zum Schleudern wird weniger Strom benötigt, als beim Aufheizen der ­Wäsche im Trockner.

Moderne Waschmaschinen bieten eine Vielzahl an Funktionen und Spezialprogrammen. Manche sind durchaus nützlich, andere wiederum verzichtbar. Zudem kostet jedes Extra in der Regel. Neben der Programmwahl nach Temperatur und Textiltyp – wie Koch-, Bunt-, Fein- und Wollwäsche sowie Pflegeleicht – zählen ein Wasserschutz­system, eine Wassersicherung (Aquastop), ein Kurzprogramm, die Pause- und eine Eco-Taste zu der Pflichtausstattung eines guten Geräts. Weitere Extras sind Geschmackssache, wie Spezialprogramme für die Reinigung von Dessous, Jeans, Blusen oder Outdoorbekleidung.

Wichtig ist darüber hinaus der Blick auf die Energieeffizienz. Für eine gute Vergleichbarkeit sollte man bei dem Wasserverbrauch auf Liter pro Waschgang und Kilogramm umrechnen. Das EU-Energielabel zeigt, ob die Waschmaschine zu den sparsamen Modellen zählt oder ob es sich um einen Energiefresser mit hohen Folgekosten handelt. Modelle mit A+++ sind für Stromsparer bestens geeignet. Doch auch bis zu der Klasse A+ ist Waschen noch wirtschaftlich. Beim Kauf empfiehlt es sich auf jeden Fall, auf Klasse A und besser zu achten. Sie entspricht der EU-Mindestanforderung für Neugeräte und sollte allein wegen des Umweltschutzes auch bei gebrauchten Modellen ein Kaufargument sein.


Das Thema in der kommenden Ausgabe: Sideboard – ein vielseitiges Möbelstück.

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