Auto Erfolglose Startversuche schnell abbrechen

Stuttgart/München (dpa/tmn) - Bei kältebedingten Startproblemen sollten Autofahrer den Anlasser nicht ewig orgeln lassen. Um die Batterie zu schonen, werden erfolglose Startversuche besser nach zehn Sekunden abgebrochen, empfiehlt die Sachverständigenorganisation GTÜ.
02.02.2010, 12:21
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Stuttgart/München (dpa/tmn) - Bei kältebedingten Startproblemen sollten Autofahrer den Anlasser nicht ewig orgeln lassen. Um die Batterie zu schonen, werden erfolglose Startversuche besser nach zehn Sekunden abgebrochen, empfiehlt die Sachverständigenorganisation GTÜ.

Nach etwa einer halben Minute erfolgt dann der nächste Versuch. Außerdem werden unnötige Stromverbraucher wie Beleuchtung, Radio, Gebläse und Sitzheizung vor dem Starten ausgeschaltet. Sie würden sonst nur Strom ziehen und die Batterie zusätzlich erschöpfen.

Autobatterien sind bei Frosttemperaturen besonders belastet und mit zunehmender Kälte verlieren sie an Kraft: Laut GTÜ stehen bei minus zehn Grad nur noch 65 Prozent der eigentlichen Leistung zur Verfügung. Bei minus 20 Grad sind es nur noch 50 Prozent. Insbesondere ältere und schlecht gewartete Batterien sind den Anforderungen des Winters nicht mehr gewachsen und versagen den Dienst. Ein Austausch ist dann unumgänglich.

Kraftlose Batterien sind nach wie vor Pannenursache Nummer ein. So wurden allein die Pannenhelfer des ADAC im vergangenen Jahr 619 833 Mal aus diesem Grund zur Hilfe gerufen. 2008 waren es noch 542 869 Mal. Als Grund für den Anstieg nennt der Club witterungsbedingtes Einsatzaufkommen.

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