Mieten oder kaufen? Für Pendler kann sich ein eigener E-Tretroller lohnen

Seit der Zulassung vor einem Monat nutzen viele Pendler den E-Tretroller, um kurze Distanzen zu überwinden. In Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln ersetzt er daher oft das Auto. Doch für wen rechnet sich die Anschaffung?
12.07.2019, 10:36
Lesedauer: 1 Min
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München (dpa/tmn) - Wer mit einem E-Tretroller täglich pendeln will, kann mit einem eigenen Fahrzeug mittelfristig günstiger als mit Leihmodellen fahren. Denn die Anschaffungskosten könnten sich je nach Modell schnell amortisieren, berichtet der ADAC.

Bei den in einigen Städten aktiven Verleihern liegen die Kosten aktuell bei einer Grundgebühr von einem Euro pro Miete zuzüglich zwischen 15 und 20 Cent pro Minute.

So kostet eine halbe Stunde zwischen 5,50 und 7 Euro, hat der Autoclub ermittelt. Wer den Roller eine Stunde mietet, muss 10 bis 13 Euro zahlen. Die Preise einer aktuellen Marktübersicht von acht käuflichen E-Scootern mit Straßenzulassung reichen von 399 bis 2400 Euro. Deren Ausstattung unterscheidet sich aber stark. So haben etwa nicht alle Stoßdämpfer, hydraulische Scheibenbremsen oder große Räder. Auch das zulässige Gesamtgewicht ist bei einigen Modellen bei einem über 83 Kilo schweren Fahrer schon überschritten.

Der ADAC rät zu größeren Räder und Luftreifen, da sie Hindernisse besser überfahren und die die Fahrstabilität erhöhen. Gut zu dosieren seien große und hydraulische Scheibenbremsen. Am besten ist der Lenker auf die eigene Körpergröße einstellbar. Wer den Roller in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im eigenen Fahrzeug mitnehmen will, sollte auf klappbare Modelle achten.

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