Gesundheit Häufiges Blinzeln kündigt Sekundenschlaf an

Bonn (dpa/tmn) - Wenn sich Autofahrer unterwegs häufiger die Augen reiben müssen oder einen erhöhten Lidschlag feststellen, ist eine Pause fällig. Beides sind Anzeichen für zunehmende Müdigkeit und Vorboten des gefährlichen Sekundenschlafs.
04.02.2010, 16:31
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Bonn (dpa/tmn) - Wenn sich Autofahrer unterwegs häufiger die Augen reiben müssen oder einen erhöhten Lidschlag feststellen, ist eine Pause fällig. Beides sind Anzeichen für zunehmende Müdigkeit und Vorboten des gefährlichen Sekundenschlafs.

Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin. Sekundenschlaf gilt als großes Unfallrisiko: Schätzungen zufolge wird jeder vierte Unfall mit Todesfolge auf der Autobahn durch ein kurzes Einnicken verursacht.

Der DVR verdeutlicht das Unfallrisiko anhand eines Rechenbeispiels: Hat ein Autofahrer bei Tempo 130 nur fünf Sekunden die Augen geschlossen, legt er in dieser Zeit 180 Meter im Blindflug zurück. Und beim Aufwachen kommt es oft zu Fehlreaktionen, indem die Fahrer ruckartig lenken oder heftig bremsen. Weil vermeintliche Patentrezepte wie Lüften und Musikhören trügerisch sind, sollten müde Autofahrer konsequent sein: von der Autobahn runterfahren und sich ausruhen. Gegen Müdigkeit hilft laut DVR nur ausreichender Schlaf.

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