Hersteller Mercedes entwickelt neuen «Staufolgeassistenten»

Stuttgart. Mercedes entwickelt ein neues Assistenzsystem für das Fahren bei stockendem Verkehr. Es soll dem Fahrer Bremsen und Beschleunigen abnehmen und auch beim Lenken entlasten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag (26. Oktober) in Stuttgart mit.
26.10.2010, 12:20
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Stuttgart. Mercedes entwickelt ein neues Assistenzsystem für das Fahren bei stockendem Verkehr. Es soll dem Fahrer Bremsen und Beschleunigen abnehmen und auch beim Lenken entlasten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag (26. Oktober) in Stuttgart mit.

Das «Staufolgeassistent» genannte System ist eine Weiterentwicklung des bereits verfügbaren «Distronic Plus»-Assistenten, der eigenständig bremsen und beschleunigen kann. Der Serienstart steht den Angaben zufolge noch nicht fest. Noch fehle unter anderem der «juristische Rahmen», sagte Projektleiter Jens Desens.

Statt wie bislang auf Radarsensoren setzen die Entwickler nunmehr auf die Video-Auswertung einer Stereo-Kamera, mit der die Elektronik das räumliche sehen lernt. So kann der Bordrechner das vorausfahrende Auto identifizieren. Dadurch werde es Autos möglich, selbstständig selbst kurvige Kolonnenfahrten zu meistern. Mercedes hat das System allerdings auf Geschwindigkeiten bis maximal 40 km/h ausgelegt. Aus Sicherheitsgründen sind zudem weder unbeabsichtigte Spurwechsel, noch Abbiegevorgänge oder freihändiges Fahren möglich. Sobald der Fahrer das Lenkrad mehr als drei Sekunden loslässt, schaltet sich der Staufolgeassistent nach einem Warnton ab. (dpa/tmn)

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