Technik Riechende Risse entlarven unbrauchbaren Fahrradhelm

Oberhausen (dpa/tmn) - Mit der Nase könnten Radler künftig Risse im Fahrradhelm aufspüren. Forscher aus Fraunhofer-Instituten in Oberhausen und Freiburg haben ein Verfahren entwickelt, das den Kopfschutz auffällig riechen lässt, wenn er beschädigt wird.
28.09.2010, 18:22
Lesedauer: 1 Min
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Oberhausen (dpa/tmn) - Mit der Nase könnten Radler künftig Risse im Fahrradhelm aufspüren. Forscher aus Fraunhofer-Instituten in Oberhausen und Freiburg haben ein Verfahren entwickelt, das den Kopfschutz auffällig riechen lässt, wenn er beschädigt wird.

Dafür sorgen mit Duftölen gefüllte Mikrokapseln in der Helmoberfläche, berichtet das Fraunhofer-Magazin «Weiter vorn». Platzen sie auf, strömt ein starker Geruch aus. Diese Technik lässt sich auch bei Motorrad- oder Bauhelmen einsetzen. Selbst mikroskopisch kleine Risse können einen Schutzhelm instabil machen und dazu führen, dass er bei einem harten Schlag zerbricht. Deshalb sollten Helme regelmäßig ausgetauscht werden, raten Experten. Wann der Zeitpunkt gekommen ist, könnte in Zukunft das Kontrollverfahren der Fraunhofer-Institute für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen sowie für Werkstoffmechanik in Freiburg signalisieren.

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