Tourismus Schlafende Beifahrer machen auch den Fahrer müde

München (dpa/tmn) - Schlafende Beifahrer erhöhen für Autofahrer das Risiko, selbst einzunicken und zu verunglücken. Wenn Mitreisende gemütlich vor sich hinschlummern, wirke die Monotonie des Autofahrens umso stärker auf den Fahrer, erläutert der ADAC in München.
21.07.2010, 18:04
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München (dpa/tmn) - Schlafende Beifahrer erhöhen für Autofahrer das Risiko, selbst einzunicken und zu verunglücken. Wenn Mitreisende gemütlich vor sich hinschlummern, wirke die Monotonie des Autofahrens umso stärker auf den Fahrer, erläutert der ADAC in München.

Vor längeren Touren sollten sich deshalb alle Beteiligten gut ausschlafen. Außerdem empfiehlt der Verkehrsclub, unterwegs mindestens alle zwei Stunden Pausen und Auflockerungsübungen zu machen. Regelmäßig zu trinken und leichtes Essen bewahrten den Fahrer ebenfalls davor, plötzlich einzuschlafen.

Wer müde wird, sollte sich sofort auf dem nächstgelegenen Parkplatz eine längere Rast gönnen und sich am Steuer möglichst von einem Mitreisenden ablösen lassen. Der ADAC warnt davor, sich mit viel Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken aufzuputschen: Die Wirkung halte nur kurz an - anschließend sei man meist noch müder.

Im Jahr 2009 haben sich laut dem Club in Deutschland 1612 Unfälle ereignet, die nachweislich von einem übermüdeten Fahrer verursacht wurden. 55 Menschen kamen dabei ums Leben, 2491 wurden verletzt. Die tatsächliche Zahl der Müdigkeitsunfälle liege aber deutlich höher, vermutet der ADAC.

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