Mehr Schutz und Glanz?

Viele Autowachse versagen im Test

Wer gepflegtem Fahrzeuglack etwas Gutes tun will, konserviert ihn mit Wachs. Doch viele flüssige Hartwachse halten nicht, was die Hersteller versprechen. Zu welchen sollten Autobesitzer aber greifen?
17.04.2020, 13:36
Lesedauer: 1 Min
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Viele Autowachse versagen im Test

Viele flüssige Hartwachse fürs Auto halten einem Test zufolge nicht, was sie versprechen. Foto: Sveinn Baldvinsson/KÜS/dpa-tmn

Sveinn Baldvinsson / dpa

Losheim am See (dpa/tmn) - Wer gepflegten Autolack konservieren will, kann zu Wachs greifen. Das schützt und erhöht den Glanzgrad, wenn das richtige Mittel zur Hand ist.

Doch viele Produkte halten nicht, was die Hersteller versprechen. So lautet das Fazit eines Tests der Zeitschrift „Auto Bild“ und der Sachverständigenorganisation KÜS.

Von zehn getesteten flüssigen Hartwachsen kann hier einzig der Testsieger rundum überzeugen. Am Preis können sich Käufer dabei nur bedingt orientieren. Denn teurere Produkte finden sich sowohl weit vorn als auch im Mittelfeld und das günstigste Mittel gehört zu den guten. Die Preisspanne reichte von 0,92 bis 6,94 Euro bezogen auf 100 Milliliter (ml).

Nur ein Wachs kann durchweg überzeugen

Als einziges Produkt schneidet „Dr. Wack A1 Speed Wax Plus 3“ als „sehr empfehlenswert“ ab. Es kostet 4,00 Euro. Die drei Wachse auf den folgenden Plätzen können sich aber auch noch sehen lassen. So bekommen „Sonax Xtreme Brilliant Wax 1“ (3,94 Euro), „Sonax AutoHartWax“ (2,56 Euro) und der Preis-Leistungssieger „RS 1000 Glanz-Wachs“ (0,92 Euro) jeweils die Note „empfehlenswert“. Die Preise beziehen sich jeweils auf 100 ml.

Vier weitere Produkte im Test kommen an diese Ergebnisse nicht heran und sind nur „bedingt empfehlenswert“. Zwei Wachse schätzen die Verantwortlichen sogar als „nicht empfehlenswert“ ein.

Die Hälfte der Mittel enttäuscht die Tester

Insgesamt fällen sie ein vernichtendes Urteil: „Wer von einem Wachs vor allem Langzeitschutz und Beständigkeit bei Fahrzeugwäschen und vor Witterung erwartet, wird von der Hälfte der getesteten Produkte enttäuscht“, lautet das Testfazit. Immerhin: Alle Mittel können weder Schäden am Kunststoffteilen oder am Lack selbst verursachen, wenn mal etwas daneben kleckert oder das flüssige Wachs ungewollt zu lange einwirkt.

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