Selbstüberschätzung

Bergwacht: Unfälle durch Trendsportarten nehmen zu

In den Bergen kommt es immer häufiger zu Unfällen, etwa bei Mountainbike-Fahrern. Die Coronavirus-Krise ist daran nicht ganz unschuldig.
08.10.2020, 12:16
Lesedauer: 1 Min
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Bergwacht: Unfälle durch Trendsportarten nehmen zu

Die Bergwacht muss immer häufiger wegen Unfällen bei Trendsportarten ausrücken. Foto: Sven Hoppe/dpa

Sven Hoppe / dpa

Bergretter des Deutschen Roten Kreuzes müssen immer
häufiger wegen Unfällen durch Trendsportarten ausrücken. So sei die Zahl der Bergwacht-Einsätze nach Mountainbike-Unfällen zwischen 2012 und 2019 stark gestiegen - von 607 auf 929.

"Wir registrieren in den Bergen nun schon seit einigen Jahren eine
deutliche Zunahme der Unfälle mit Mountainbikes und anderen
Trendsportarten", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der
Deutschen Presse-Agentur.

"Jetzt während der Corona-Pandemie beobachten wir, dass sich viele
Touristen, die sonst vielleicht Badeurlaub am Mittelmeer machen, beim
Wandern in Deutschland überschätzen und zum Beispiel mit Herz- und
Kreislaufproblemen zu kämpfen haben", sagte Hasselfeldt. Unfälle beim
Wandern machten mittlerweile 20 Prozent aller Einsätze aus - mit
steigender Tendenz.

© dpa-infocom, dpa:201008-99-870521/4 (dpa)

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