Urlaub auf Rädern

Camping bei Bundesbürgern eher unbeliebt

Viele Campingsplätze sind überfüllt, Leihwohnmobile mancherorts nur noch schwer zu bekommen. Wollen in Zeiten von Corona alle Urlaub auf Rädern machen? Laut einer Umfrage sind es weniger Bundesbürger als gedacht.
20.07.2020, 11:21
Lesedauer: 1 Min
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Ein Campingurlaub in diesem Sommer kommt für die meisten
Menschen in Deutschland trotz Corona-Pandemie nicht in Frage. Das ist
das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.

Demzufolge halten es 78 Prozent der Befragten für unwahrscheinlich, in diesem Sommer Ferien auf einem Campingplatz zu machen. Lediglich 18 Prozent halten dies für wahrscheinlich. Für Befragte, die schon einmal einen Campingurlaub gemacht haben, ist es häufiger wahrscheinlich (24 Prozent).

Unter jenen, die einen Campingurlaub in diesem Sommer für
wahrscheinlich halten, geben 37 Prozent als Hauptgrund die geringere
Ansteckungsgefahr auf einem Campingplatz an, da man an der frischen
Luft sei. Weitere 37 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sie beim
Camping flexibel seien und bei Sicherheitsbedenken jederzeit den Ort
wechseln könnten. Die Hälfte der Befragten (50 Prozent) findet, das
Campingurlaub zu wenig Komfort bietet.

Am häufigsten (40 Prozent) würden die befragten Bundesbürger Camping
in einem Wohnmobil erleben wollen und am zweithäufigsten in einem
Camping-Bungalow (22 Prozent). 15 Prozent bevorzugen das Zelt und 13
Prozent den Wohnwagen.

© dpa-infocom, dpa:200720-99-855261/4 (dpa)

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