App der Woche: Mit Cardboard Camera lassen sich Virtual-Reality-Bilder erzeugen 360-Grad-Erinnerungen

Bremen. Wer Urlaubsfotos macht, kennt das Problem: Das Foto zeigt immer nur einen Ausschnitt. Was sich links oder rechts neben dem Bild befindet, sehen Freunde zu Hause nicht.
23.02.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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360-Grad-Erinnerungen
Von Carolin Henkenberens

Bremen. Wer Urlaubsfotos macht, kennt das Problem: Das Foto zeigt immer nur einen Ausschnitt. Was sich links oder rechts neben dem Bild befindet, sehen Freunde zu Hause nicht. Darum werden Panoramabilder immer beliebter. Auch Google hat eine entsprechende, kostenlose App für Android- und Apple-Geräte entwickelt.

Cardboard Camera ist eine App mit der 360-Grad-Fotos samt der Umgebungsgeräusche aufgenommen werden können und die sich mit einer Virtual-Reality-Brille ansehen lassen. Mit der App können also nicht nur normale Panoramabilder von einem Strand, von einer hektischen Innenstadt oder von einem Wald erzeugt werden. Sie nimmt auch das Wellenrauschen, den Verkehrslärm oder das Vogelzwitschern mit auf und lässt Betrachter imaginär durch dieses Panorama wandern.

Das Erzeugen der Bilder funktioniert, indem der Nutzer die Kamera im Hochformat vor sich hält und sich anschließend langsam einmal um die eigene Achse dreht. Dabei bewegt sich ein Pfeil auf dem Bildschirm, der anzeigt, wie weit die Rundumsicht schon aufgenommen wurde. Anders als bei anderen Panorama-Bildern wird das Bild also nicht aus zwei oder drei einzelnen Bildern zusammengefügt, sondern aus einer einzigen Aufnahme. Daraus berechnet die App das Panoramabild. Das lässt sich in normaler 2D-Ansicht anschauen und über einen Kurzlink an Freunde schicken.

Noch toller ist aber die 3D-ähnliche, virtuelle Ansicht des Bildes, die mit der App zu erleben ist. Dazu tippt der Nutzer auf die Cardboard-Camera-Funktion (die über ein Symbol in Form einer Brille dargestellt ist). Er sieht dann zwei Bilder. Je eines für das linke und eines für das rechte Auge. Die App schlägt einem vor, für diese Funktion das Handy in eine Virtual-Reality-Brille aus Pappe zu stecken – daher auch der Name der App. Die Brillen sind auf www.vr.google.com/cardboard ab sieben Euro bestellbar. Es funktioniert aber auch gut ohne die VR-Brille: Einfach das Telefon mit etwas Abstand vor sich halten. Über die Bewegung nach links oder rechts kann der Nutzer das aufgenommene Bild anschauen und sich umsehen. So, als sei er selbst vor Ort. Dabei erklingt der Ton.

Fazit: Die App ist eine nette Spielerei, vor allem für Liebhaber von virtuellen Realitäten. Sie ist eine weitere Option zu Fotos oder Videos. Leider lassen sich damit weder der Boden noch der Himmel aufnehmen.

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