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Das Medium Computerspiel pendelt - das wird bei der Gamescom-Messe in Köln überdeutlich - derzeit zwischen den Extremen: Die Hersteller setzen ...
20.08.2010, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Das Medium Computerspiel pendelt - das wird bei der Gamescom-Messe in Köln überdeutlich - derzeit zwischen den Extremen: Die Hersteller setzen ...

Das Medium Computerspiel pendelt - das wird bei der Gamescom-Messe in Köln überdeutlich - derzeit zwischen den Extremen: Die Hersteller setzen einerseits auf einen ebenso dynamischen wie teuren High-Tech-Zirkus mit 3D-Zauber und Hampelsteuerung. Zum anderen baut die Branche auf den Erfolg simpler, aber sozialer Browser- und Onlinespiele. Nach "Die Siedler", "Tiger Woods" und "Need for Speed" reihen sich nun auch "Age of Empires", "Flight", "Die Patrizier" und "Company of Heroes" in die Liste der Gratisangebote im Netz ein. In "Age of Empires Online", das über die Plattform "Windows Live" vertrieben wird, wollen die Griechen kommandiert werden: Städte müssen gebaut und Kämpfe nach bewährtem Echtzeitstrategie-Konzept ausgefochten werden - auf Wunsch zusammen mit anderen Spielern. Finanziert werden sollen die Betriebsgebühren über Minibeträge - etwa für Rohstoffe oder Truppenausrüstungen. Die Anmeldung für den Betatest läuft bereits. Für die Entwicklung zeichnet das Studio Robot Entertainment verantwortlich, das aus einigen "Age of Empires"-Programmier-Veteranen besteht. Ebenfalls auf eine bekannte Marke baut "Flight": Das Spiel, das im Windschatten der großen und mittlerweile eingestellten "Flight Simulator"-Reihe fliegt, entsteht intern bei den Microsoft Game Studios. Details wollten die Entwickler allerdings noch keine verraten. Gesprächiger gibt sich Publisher Kalypso bei "Patrizier Online", das 2011 an den Start gehen soll. Wie im großen Bruder "Patrizier 4", der Anfang September in den Handel kommt, gilt es, ein Handelsimperium aufzubauen. Besonderen Augenmerk legt "Patrizier Online" auf den Handel der Spieler untereinander, effiziente Produktionsketten sind der Schlüssel zum Reichtum. "Patrizier Online" entsteht derzeit beim Kalypso-Studio Gaming Minds in Zusammenarbeit mit Funatics. In China und Südkorea bereits seit Längerem auf dem Markt ist "Company of Heroes Online". Ende des Jahres soll der Taktik-Titel auch hierzulande freigeschaltet werden. Das Spielprinzip ist dasselbe wie bei den PC-Vorgängern. Um allerdings schnell an Boni und Upgrades zu kommen, kann in dem eigentlich kostenlosen Spiel mit harter Münze nachgeholfen werden.

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