App der Woche: Mit dem Saisonkalender kommen das ganze Jahr heimische Produkte auf den Tisch Alles zu seiner Zeit

Bremen. Deutschen Spargel gibt es im Frühling, Erdbeeren im Sommer. Sich das zu merken, ist nicht schwer, denn außerhalb ihrer Saison sind diese Produkte in guter Qualität kaum zu bekommen.
24.03.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Alles zu seiner Zeit
Von Alice Echtermann

Deutschen Spargel gibt es im Frühling, Erdbeeren im Sommer. Sich das zu merken, ist nicht schwer, denn außerhalb ihrer Saison sind diese Produkte in guter Qualität kaum zu bekommen. Aber was ist mit Brokkoli? Oder Eisbergsalat? Die meisten Obst- und Gemüsesorten liegen das ganze Jahr im Supermarkt bereit. Bei konstantem Angebot verliert der Kunde leicht aus den Augen, woher die Produkte stammen.

Da hilft die Saisonkalender-App des aid Infodienstes. Als Startseite zeigt sie stets für den aktuellen Monat eine Tabelle mit Obst und Gemüse an, das gerade Saison hat. Gemeint ist damit die „klassische Haupterntezeit im Freilandanbau“. Zu dieser Zeit ist das Angebot hoch und daher der Preis meist niedriger. Der Clou: Nutzer können die Liste nach heimischen und Importprodukten filtern.

Durch das Tippen auf ein bestimmtes Produkt, beispielsweise Erdbeeren, öffnen sich zwei Balkendiagramme. Sie zeigen das Angebot für jeden Monat an – ebenfalls getrennt nach heimischem Anbau und Importware. So wird auf einen Blick deutlich, zu welcher Jahreszeit deutsche Erdbeeren Saison haben. Dreht man das Smartphone quer, verbindet die App beide Diagramme zu einem. Beim Tippen auf einen Monat bekommt man noch eine Detailansicht.

Nutzer können die Inhalte des Saisonkalenders per E-Mail oder in sozialen Netzwerken teilen. Auch die Suche nach einem bestimmten Produkt ist möglich. Durch das übersichtliche Menü am unteren Bildschirmrand ist die App sehr einfach zu bedienen. Unter den Punkten „Obst“ oder „Gemüse“ öffnen sich Listen aller Produkte, inklusive einer Suchfunktion.

Die App umfasst 37 Obst- und 40 Gemüsesorten. Die üblichen Produkte aus dem Supermarkt werden Nutzer nicht vermissen. Darunter sind auch exotische Produkte wie Avocados, Papayas und Mangos oder Zitrusfrüchte, die ausschließlich importiert werden. Hier hilft der Saisonkalender über die Importmengen, die beste Zeit für reife Früchte zu erkennen.

Für weitere Informationen rät die App in den FAQ dazu, auf das Etikett zu schauen. Produkte aus Deutschland seien zu bevorzugen, am besten aus der Region, Importware möglichst aus Nachbarländern. Der Saisonkalender selbst bleibt da relativ oberflächlich. Er schlüsselt Importware nicht nach Herkunftsländern auf, und zeigt auch bei heimischem Anbau nicht die Hauptregionen an. Die App ist kostenlos für iOS- und Android-Smartphones verfügbar.

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