Werders Angebote unbedenklich

Bundesliga-Apps teils unsicher

Hamburg. Einige Smartphone-Apps von Vereinen aus der Fußball-Bundesliga haben deutliche Sicherheitslücken oder sammeln unangemessen viele Daten. Analysten der Firma Media-Test digital haben die Apps der 18 Bundesligisten untersucht, wie die „Computer Bild“ schreibt.
15.09.2016, 00:00
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Bundesliga-Apps teils unsicher
Von Nikolai Fritzsche

Hamburg. Einige Smartphone-Apps von Vereinen aus der Fußball-Bundesliga haben deutliche Sicherheitslücken oder sammeln unangemessen viele Daten. Analysten der Firma Media-Test digital haben die Apps der 18 Bundesligisten untersucht, wie die „Computer Bild“ schreibt.

Bei Android fielen die Apps von Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg durch, die des 1. FC Köln und Hamburger SV dazu in der iOS-Version. Beanstandet wurde, dass die Apps sensible Daten wie E-Mail-Adresse, Handydaten und Passwort unverschlüsselt übertragen. Das mache es leicht für Angreifer, da viele Nutzer für mehrere Dienste dieselbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort benutzten.

Ein Sprecher des 1. FC Köln sagte auf Anfrage, die Lücke bei Android sei bereits mit einem Update behoben worden, in der iOS-Version werde sie demnächst geschlossen. Dem Bericht zufolge wollten auch weitere Klubs ihre Apps aktualisieren.

Darüber hinaus beanstanden die Analysten, dass viele Apps unangemessen viele Daten des Nutzers sammeln – zum Beispiel eindeutige Identifikationsmerkmale des Smartphones oder Standort-Daten. Im Test unbedenklich waren nur die beiden Apps des SV Werder Bremen, die Android-App von Bayer 04 Leverkusen sowie die iOS-Apps von RB Leipzig, FC Schalke 04 und FC Ingolstadt 04.

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