Online-Diskussionen bald nur noch mit Realnamen? CDU-Mann fordert mehr Transparenz im Netz

Bereits im Sommer dieses Jahres sorgte die Ankündigung des Spieleherstellers "Blizzard", künftig in spielbezogenen Foren nur noch unter dem ...
19.11.2010, 00:00
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Von Christina Freko

Bereits im Sommer dieses Jahres sorgte die Ankündigung des Spieleherstellers "Blizzard", künftig in spielbezogenen Foren nur noch unter dem ...

Bereits im Sommer dieses Jahres sorgte die Ankündigung des Spieleherstellers "Blizzard", künftig in spielbezogenen Foren nur noch unter dem Klarnamen auftreten zu dürfen, für weltweite Empörung in der Spielercommunity. Nun wärmt der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer das Thema nochmals auf. Er fordert ein "Vermummungsverbot im Internet" und will erreichen, dass sich Diskussionsteilnehmer in Foren ausschließlich unter ihrem realen Namen äußern dürfen. Dabei sieht er den neuen Personalausweis mit seiner chipbasierten Datenspeicherung als Möglichkeit, sich zu identifizieren. "Es kann nicht sein, dass sich viele Bürger in Foren (...) hinter selbst gewählten Pseudonymen verstecken und sich so vermeintlich jeglicher Verantwortung für Äußerungen und Verhalten entziehen", so Fischer auf seiner Facebook-Seite. Die Netzwelt hingegen reagiert gewohnt spöttisch auf Fischers Vorstoß. So kommentiert Twitter-User HMSzymek: "Axel E. Fischer (CDU) fordert Elterngeld für das Motherboard."

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