App der Woche: Mit „Werkzeugkiste“ hat man manche Werkzeuge immer griffbereit Die Wasserwaage in der Hosentasche

Bremen. Wer sich in den eigenen vier Wänden handwerklich betätigen will, dem fehlt mitunter das nötige Werkzeug. Eine Wasserwaage oder einen Winkelmesser zu kaufen, lohnt sich für Gelegenheitsheimwerker meistens nicht.
22.03.2018, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Die Wasserwaage in der Hosentasche
Von Ina Bullwinkel

Bremen. Wer sich in den eigenen vier Wänden handwerklich betätigen will, dem fehlt mitunter das nötige Werkzeug. Eine Wasserwaage oder einen Winkelmesser zu kaufen, lohnt sich für Gelegenheitsheimwerker meistens nicht. Umso besser, dass manche Werkzeuge heute auch digital zur Verfügung stehen. Apps für Wasserwaagen gibt es viele. Nach einer Anwendung mit mehreren Werkzeugen sucht man länger. „Werkzeugkiste“ ist ein gutes Beispiel einer kostenlosen App für Android und iOS, die vier Arbeitsgeräte vereint: einen Messschieber, ein Senklot, eine Wasserwaage und einen Winkelmesser. Außerdem gibt es in der App einen Rechner sowie eine Taschenlampe, die ein SOS-Signal als Blitzlicht absetzen kann. Diese Funktionen sind meistens standardmäßig auf dem Smartphone installiert. Es bietet sich trotzdem an, sie mit der App zu nutzen – so muss man nicht zwischen mehreren Anwendungen springen.

Die App ist einfach aufgebaut und schnell zu überblicken. Im Hauptmenü gibt es fünfzehn Felder mit den verschiedenen Werkzeugen und Funktionen, verschiedenen Links – unter anderem zu einem Blog und einem Online-Shop. Zudem kann man die App auf Deutsch und Englisch nutzen. Über einen grünen Pfeil gelangt man von jedem Fenster zurück zum Hauptmenü.

Die Werkzeuge erklären sich von selbst. Der Winkelmesser eignet sich zum Messen von Neigungswinkeln. Man gibt einen Sollwert ein, wird dieser erreicht, ertönt ein Signal. Durch das Legen des Smartphones auf waagerechte oder senkrechte Flächen lassen sich mithilfe der Wasserwaage Objekte genau ausrichten. Der Messschieber funktioniert wie ein Lineal. Da die roten Hilfslinien am Bildschirmrand enden, lassen sich Gegenstände, die nicht aufs Display passen allerdings nicht so leicht messen. Für das gleichmäßige Anbringen von Tapeten eignet sich das Senklot der App. Es zeigt Abweichungen auf der horizontalen und senkrechten Achse.

Eine andere Funktion, die zwar kein Werkzeug ist, aber trotzdem beim Werkeln hilft, ist die Fotonotiz. Mit ihr kann man Fotos von dem Raum bearbeiten, der renoviert werden soll. Notizen, Pfeile und Abmessungen lassen sich einfügen, um auf der Skizze alles im Blick zu behalten. ­Außerdem hat man sie auf dem Smartphone immer dabei, etwa beim Einkauf im ­Baumarkt.

Insgesamt bietet die App „Werkzeugkiste“ viele Funktionen, die schnell und unkompliziert anwendbar sind. Vor allem für Handwerker mit kleinem Haushalt.

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