Extra-Markt Ein Arbeitsgerät für das Sofa

Bremen. Die Auswahl an Computern in unterschiedlichen Größen und Formen ist riesig.
05.03.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Björn Haferkamp

Bremen. Die Auswahl an Computern in unterschiedlichen Größen und Formen ist riesig. Zwischen Tablets und High-End-Gaming-PCs erfreuen sich Laptops nach wie vor großer Beliebtheit. Anfangs bestand ihr Zweck darin, professionellen Anwendern das Arbeiten unterwegs zu ermöglichen. Mittlerweile kommen sie in allen Lebenslagen zum Einsatz, etwa zu Hause im Wohn- oder Kinderzimmer. Viele schätzen an den tragbaren Geräten, dass man sie leicht wegräumen kann und die „hässliche Technikkiste“ nicht immer im Wohnbereich steht. Zudem kann man sie bequem auch auf dem Balkon oder der Terrasse nutzen.

In Sachen Ausstattung und Leistung gibt es große Unterschiede. Hochpreisige Modelle mit der modernsten Technik an Bord bewältigen so gut wie jede Aufgabe. Wer hohe Ansprüche stellt, etwa weil er aufwendige Videos erstellt oder speicherintensive Games spielt, wird mit so einem Gerät glücklich. Wenn es um die Bearbeitung von Texten und E-Mails, das Sortieren von Fotos und das Anschauen von Filmen geht, ist man einem einfachen Notebook in der Regel gut beraten. Für alle, die bei der Anschaffung nicht allzu tief in die Tasche greifen möchten, lohnt sich ein Blick in die Rubrik Computer-Hardware des Extra-
Markt. Dort werden regelmäßig gute Laptops aus zweiter Hand angeboten.

Muss er keine großen Rechenaufgaben bewältigen, leistet auch ein älterer Prozessor noch gute Dienste. Wichtiger ist der Arbeitsspeicher (RAM). Damit das Gebrauchtgerät grundlegende Anwendungen entspannt meistert, raten Experten zu einem Arbeitsspeicher von mindestens vier Gigabyte (GB), besser noch acht GB. Neben den RAM-Angaben empfiehlt sich eine ausreichend große Festplatte. Zwar bieten einige Hersteller neuerdings Notebooks mit kleinen Festplattenspeichern von 64 GB an, davon nimmt aber allein das Betriebssystem einen Großteil weg. Viel Platz für eigene Dateien bleibt nicht mehr. Daher sollten für den Hausgebrauch mindestens 200 GB Speicherplatz vorhanden sein.

Ein weiteres Augenmerk gilt dem Akku: Bevor der Klapprechner den Besitzer wechselt, ist es ratsam, abzuklären, wie oft er benutzt wurde und ob der Akku noch die volle Leistung erbringt. Funktioniert das Laptop nur noch unter angeschlossenem Netzkabel oder sind im Handel dafür keine Austauschakkus mehr erhältlich, ist das ärgerlich.

Nicht zu vergessen: das Betriebssystem. Für Windows 7 stellt Microsoft am 14. Januar 2020 den „erweiterten Support“ ein, das heißt es wird ab dann keine Sicherheitsupdates mehr geben. Für Windows 8.1 sind diese noch bis
10. Januar 2023 erhältlich, jedoch keine sonstigen Updates, die etwa Systemfunktionen erweitern oder verbessern. Wer länger etwas von seinem neuen Gebrauchten haben möchte, tut somit gut daran, ein Gerät zu wählen, das die aktuelle Version Windows 10 an Bord hat. Für Apple und Linux gilt das Gleiche, auch dort sollte man auf ein Betriebssystem setzen, für das es noch einen Hersteller-Support gibt.

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