Bundespräsident

Facebook-Gruppe weist Kritik Wulffs zurück

Berlin. Der Initiator der Facebook-Gruppe «Joachim Gauck als Präsident» hat in einem offenen Brief auf Kritik des Bundespräsidenten-Kandidaten Christian Wulff (CDU) reagiert.
28.06.2010, 18:31
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Berlin. Der Initiator der Facebook-Gruppe «Joachim Gauck als Präsident» hat in einem offenen Brief auf Kritik des Bundespräsidenten-Kandidaten Christian Wulff (CDU) reagiert.

«Wir planen keine Revolution», schrieb Christoph Giesa in seinem Internetblog. Die 36 000 Mitglieder der Gruppe würden nicht «gegen etwas oder jemanden», sondern «ausschließlich für etwas» antreten.

Wulff hatte der «Rheinischen Post» gesagt: «Die Anti-Parteien-Stimmung mancher Anhänger Joachim Gaucks ist gefährlich, denn wir brauchen Hunderttausende, die sich ehrenamtlich und freiwillig vor allem auf kommunaler Ebene für ihre Gemeinde engagieren und sich Zeit dafür nehmen».

Giesa betonte in dem Schreiben, die Gruppe sei überparteilich, eine «dreistellige Zahl» der Mitglieder stamme aus der CDU. Auch von der FDP seien «mehrere hundert Parteimitglieder bei uns organisiert». Zur Unterstützung des Präsidentenkandidaten von SPD und Grünen erklärte Giesa: «Für uns ist Joachim Gauck schlichtweg der bestmögliche Kandidat.» (dpa)

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