Computer Facebook und Instagram: Für Nutzer soll sich nichts ändern

Berlin. Facebook wagt eine dicke Übernahme: Das weltgrößte Online-Netzwerk schluckt für rund eine Milliarde Dollar die Foto-Plattform Instagram. Deren Nutzer bräuchten sich aber keine Sorgen zu machen, heißt es: Niemand werde gezwungen, zu Facebook zu wechseln.
10.04.2012, 17:30
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Berlin. Facebook wagt eine dicke Übernahme: Das weltgrößte Online-Netzwerk schluckt für rund eine Milliarde Dollar die Foto-Plattform Instagram. Deren Nutzer bräuchten sich aber keine Sorgen zu machen, heißt es: Niemand werde gezwungen, zu Facebook zu wechseln.

Instagram-Nutzer, die von der Übernahme durch Facebook aufgeschreckt wurden, brauchen sich nicht sorgen: Auch unter dem Dach des weltgrößten Online-Netzwerks soll sich nichts ändern. Instagram solle unabhängig weiterentwickelt werden, versprach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bei Bekanntgabe des Milliarden-Kaufs. Es werde auch weiterhin möglich sein, getrennte Konten bei Instagram und Facebook zu führen.

Über Instagram lassen sich mit dem Smartphone geschossene Fotos mit wenigen Klicks im Bekanntenkreis teilen. Instagram kooperiert dabei neben Facebook bereits auch mit Twitter oder dem Miniblog-Dienst Tumblr.

Instagram-Chef Kevin Systrom wurde noch konkreter: "Die Instagram-App wird genauso bleiben, wie Ihr sie kennt und liebt." Vor allem werde man auch weiterhin in der Lage sein, Bilder auch über andere Online-Netzwerke zu teilen. Auch die Instagram-Funktionen wie diverse Farbfilter sollen erhalten bleiben und noch ausgebaut werden.

Zugleich blieb in den Ankündigungen aber offen, wie genau Facebook mit den Daten der Instagram-Nutzer umgehen will. Bei Instagram kann man den Bildern sehr einfach eine Ortsmarkierung hinzufügen - wovon viele Nutzer auch Gebrauch machten. Die Inhalte der Fotos geben zudem Aufschluss über Interessen und Gewohnheiten der Nutzer.

Für Leute, die Facebook meiden, gibt es alternative Angebote wie den zu Yahoo gehörenden Fotodienst-Pionier Flickr, PicPlz oder Path. Die Macher der Path-App wurden allerdings erst vor kurzem dabei erwischt, dass sie ohne Vorwarnung die gesamten Adressbücher der Nutzer kopierten. Nach einer Welle der Kritik bittet Path dafür jetzt ausdrücklich um Erlaubnis. (dpa/tmn)

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