nor

Fitness-Uhren haben Datenschutzlücken

Hannover. Eine bundesweite Überprüfung von Fitnessarmbändern hat Lücken beim Datenschutz aufgezeigt. 16 solcher Geräte wurden getestet, keines habe die datenschutzrechtlichen Anforderungen vollständig erfüllt, teilte Niedersachsens Landesdatenschutzbeauftragte Barbara Thiel am Montag mit.
08.12.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Fitness-Uhren haben Datenschutzlücken
Von Marlo Mintel

Hannover. Eine bundesweite Überprüfung von Fitnessarmbändern hat Lücken beim Datenschutz aufgezeigt. 16 solcher Geräte wurden getestet, keines habe die datenschutzrechtlichen Anforderungen vollständig erfüllt, teilte Niedersachsens Landesdatenschutzbeauftragte Barbara Thiel am Montag mit. Alle Anbieter setzen Programme ein, mit denen sie das Nutzerverhalten erfassen. Zwar seien einzelne Informationen wie Körpergewicht oder Dauer des Schlafes wenig aussagekräftig, doch über längere Dauer erfasste Daten ergäben ein präzises Bild über den Gesundheitszustand und den Tagesablauf der Armbandträger. Dabei erfüllten die Geräte nicht die gesetzlichen Anforderungen für den Datenschutz. So erfahre der Nutzer oft nicht, wer Zugriff auf seine Daten bekomme und wie lange diese gespeichert würden. Der Datenschutz in Niedersachsen untersuchte zusammen mit den Behörden in Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und der Bundesdatenschutzbeauftragen 16 Geräte, die insgesamt 70 Prozent des deutschen Marktes abdecken.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+