Gesellschaft Gegen Netz-Nazis vorgehen unter Hass-im-netz.info

Mainz (dpa/tmn) - Die Zahl rechtsextremer Webseiten steigt stetig. Und auch in Communitys und Foren halten Neonazis mit ihren Ansichten nicht hinterm Berg. Nutzer, denen das gegen den Strich geht, können etwas dagegen tun - auf dem Portal www.hass-im-netz.info.
30.06.2010, 10:41
Lesedauer: 1 Min
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Mainz (dpa/tmn) - Die Zahl rechtsextremer Webseiten steigt stetig. Und auch in Communitys und Foren halten Neonazis mit ihren Ansichten nicht hinterm Berg. Nutzer, denen das gegen den Strich geht, können etwas dagegen tun - auf dem Portal www.hass-im-netz.info.

Dort bietet die Initiative Jugendschutz.net ein Online-Formular an, über das sich braune Web-Auftritte melden lassen - auch anonym. Mitarbeiter der Initiative gehen den Hinweisen nach. Finden sie tatsächlich Verbotenes wie Hakenkreuze oder volksverhetzende Texte, werden sie tätig - offenbar mit Erfolg: Den Angaben zufolge klappt es in 80 Prozent der Versuche, «die unzulässigen Inhalte über einen Kontakt zum deutschen oder ausländischen Provider löschen zu lassen». Wer sich unsicher ist, was in Deutschland unter verbotene Propaganda fällt und was dagegen wohl oder übel hinzunehmen ist, liest vor einer Meldung am besten die Artikel unter «Rechtslage».

Für Nutzer, die auf Webseiten aus dem Ausland auf rechtsextreme Inhalte stoßen, liefert Jugendschutz.net einen Link zum International Network Against Cyber Hate (INACH). An diesem Netzwerk sind Stellen aus 18 Ländern beteiligt. Sie gehen gegebenenfalls Hand in Hand auch gegen internationale Neonazi-Plattformen vor. Darüber hinaus ruft Jugendschutz.net, hinter dem die deutschen Bundesländer stehen, Mitglieder sozialer Netzwerke dazu auf, Umtriebe von Neonazis den Betreibern zu melden.

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