Messen Greenpeace lobt Apple, Nokia und Sony-Ericsson

Las Vegas. Vom Umweltsünder zum Umweltretter: Der viele Jahre lang von Greenpeace scharf kritisierte Computerkonzern Apple hat sich nach einer aktuellen Studie der Umweltschutzorganisation zu einem der Vorreiter in Sachen Umweltschutz entwickelt.
08.01.2010, 10:30
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Las Vegas. Vom Umweltsünder zum Umweltretter: Der viele Jahre lang von Greenpeace scharf kritisierte Computerkonzern Apple hat sich nach einer aktuellen Studie der Umweltschutzorganisation zu einem der Vorreiter in Sachen Umweltschutz entwickelt.

Neben Apple lobte Greenpeace am Donnerstag (Ortszeit) auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas auch die Handy-Hersteller Nokia und Sony Ericsson für ihre Produkt- und Informationspolitik. Schlecht schnitten in der Studie die Hersteller Samsung, Dell, Lenovo und LG Electronics ab.

Greenpeace setzt sich dafür ein, dass die Hersteller von Computern und Geräten der Unterhaltungselektronik auf den Einsatz von gefährlichen chemischen Substanzen wie PVC und giftige Flammschutzmittel verzichten. Die Geräte sollen möglichst wenig Energie verbrauchen, gut recyclefähig sein. Außerdem verlangt Greenpeace von den Unternehmen eine Transparenz der Umweltdaten.

«Es wird Zeit, weniger zu reden und mehr zu unternehmen, um giftige Chemikalien zu verbannen», sagte Casey Harrel, der bei Greenpeace für die Kampagne zuständig ist. «Apple führt und Hewlett-Packard holt auf. Aber die Tatenlosigkeit der anderen Unternehmen sorgt dafür, dass Verbraucher und die Umwelt weiter auf der Verliererseite stehen.» (dpa)

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