Unsere App der Woche: Mit Joindrop schnell und einfach Fotos austauschen Her mit den Bildern!

Bremen. Mann, war das ein großartiger Tag! Lange nicht so viel Spaß gehabt. Erst ein gemeinsamer Rundgang über den Flohmarkt, dann ein Eis im Bürgerpark, abends ein Bier an der Weser.
28.05.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Her mit den Bildern!
Von Nikolai Fritzsche

Mann, war das ein großartiger Tag! Lange nicht so viel Spaß gehabt. Erst ein gemeinsamer Rundgang über den Flohmarkt, dann ein Eis im Bürgerpark, abends ein Bier an der Weser. Alle in bester Stimmung, das zeigen auch die Fotos: strahlende Gesichter, wohin das Auge blickt.

Bilder sind unsere liebsten Erinnerungsstücke. Sie lassen uns später an schöne und wichtige Tage zurückdenken. Als es noch keine Smartphones gab, fotografierte oft nur einer. Doch seit die meisten die im Telefon integrierte Digitalkamera in der Hosentasche bei sich tragen, lagern oft auf vielen Geräten Bilder von demselben Ereignis. Und oft sind es gerade die Bilder der anderen, auf denen man selbst zu sehen ist. Logisch: Wer fotografiert, ist nicht im Bild. Es sei denn, man macht Selfies – aber so richtig gut sehen die ja meist nicht aus.

Es gibt einige Apps, die dabei helfen, mit Freunden Fotos auszutauschen. Eine davon trägt den Namen Joindrop, und sie bietet im Vergleich zu den Konkurrenten einen großen Vorteil: Sie erspart dem Nutzer, seine Bilder eigenhändig den verschiedenen Anlässen zuzuordnen, bei denen sie entstanden sind. Ist die App auf dem Smartphone installiert, sortiert sie alle Fotos auf dem Gerät automatisch nach Aufnahmeort und -datum in verschiedene Ereignisse, zum Beispiel: Ausflug mit den Jungs, Sonnabend, 12:00-22:00 Uhr, Bremen.

Wie immer bei Gruppen-Aktivitäten muss einer den Anfang machen: Mit einem Klick ist ein Album für ein Ereignis angelegt. Mit einem weiteren Klick lädt man die Freunde, die mit dabei waren, aus dem Adressbuch oder aus der Liste von Facebook-Kontakten in die Gruppe ein.

Die ansprechend gestaltete App funktioniert nur dann richtig gut, und das ist der kleine Haken an Joindrop, wenn die Freunde, mit denen Bilder getauscht werden sollen, die Anwendung ebenfalls installiert haben. Dann aber klappt der Austausch sehr einfach: Nimmt ein Freund die Einladung in die Gruppe an, werden ihm automatisch die Fotos aus dem Speicher seines Smartphones vorgeschlagen, die er bei dem Ereignis geschossen hat, zu dem das Album angelegt wurde. Warum vorgeschlagen? – Die Bilder werden nicht automatisch hochgeladen, und das aus gutem Grund. „Die Kontrolle bleibt in Deiner Hand“, versprechen die Entwickler. Und in der Tat: Ohne Zustimmung des Nutzers wird kein Foto transferiert.

Joindrop steht für Android-Geräte und iPhones kostenlos zur Verfügung. Zwei Aspekte machen die App in Sachen Datenschutz attraktiv: Zum einen werden die Fotos nach sieben Tagen vom Server der Firma gelöscht. Zweiter Vorteil: Die Nutzer müssen sich nicht registrieren.

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