Kriminalität Internethandel mit Militärausrüstung aufgeflogen

Wetzlar/Essen. MG-Lafetten, Splitterschutzwesten und Gefechtshelme per Mausklick: In Wetzlar ist ein schwunghafter Internethandel mit Militärausrüstung aufgeflogen. Ein 51-jähriger Wetzlarer habe je 300 Schutzwesten, Lafetten und Helme illegal in das In- und Ausland verschickt.
30.09.2010, 12:50
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Wetzlar/Essen. MG-Lafetten, Splitterschutzwesten und Gefechtshelme per Mausklick: In Wetzlar ist ein schwunghafter Internethandel mit Militärausrüstung aufgeflogen. Ein 51-jähriger Wetzlarer habe je 300 Schutzwesten, Lafetten und Helme illegal in das In- und Ausland verschickt.

Das teilte die zuständige Zollfahndung Essen am Donnerstag nach einer Durchsuchung bei dem Mann mit. Als Abnehmer vermutet die Zollfahndung Sammlerkreise.

Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten außerdem fünf Gewehre, Leuchtspurmunition, Gefechtsmunition für Maschinengewehre und zwei Schießkugelschreiber - alles ohne Waffenschein und Erlaubnis.

Woher die Waffen stammen und ob der Händler außer der Militärausrüstung auch Waffen und Munition illegal verkaufen wollte, wird weiter ermittelt. Es bestehe der Verdacht, dass der 51-Jährige gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen habe. Der Mann sei aber vorläufig auf freiem Fuß, sagte der Zollsprecher. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+