Computer Microsoft ringt IBM Unternehmenskunden ab

Unterschleißheim. Microsoft hat seinem Rivalen IBM im Geschäft mit Kommunikationslösungen für Unternehmen nach eigenen Angaben erfolgreich Kunden abgeworben.
18.01.2010, 15:50
Lesedauer: 1 Min
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Unterschleißheim. Microsoft hat seinem Rivalen IBM im Geschäft mit Kommunikationslösungen für Unternehmen nach eigenen Angaben erfolgreich Kunden abgeworben.

Mehr als 1,1 Millionen Nutzer seien in den vergangenen drei Jahren allein in Deutschland von IBMs Anwendung Lotus Notes auf eine Microsoft-Anwendung umgestiegen, teilte Microsoft am Montag mit. Zu den Neukunden zählten unter anderem die Allianz, die Douglas-Gruppe sowie E-Plus.

«Vor allem im gehobenen Mittelstand und bei Großkunden verzeichnen wir aktuell eine große Nachfrage», sagte Marcel Schneider, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland. In diesem Bereich habe das Unternehmen seinen Marktanteil deutlich ausbauen können. Microsoft betont dabei die «vergleichsweise geringen Kosten» bei Anwendungen wie Office, Exchange Server oder Outlook.

Erst vor wenigen Monaten hatte IBM mit einer neuen überarbeiteten Version seiner Software Lotus Symphony die Rivalität zu Microsoft erneut befeuert. Die Basis der Software ist das freie Betriebssystem Linux. Seit Oktober bietet der IT-Riese Lotus Sympony allen Microsoft-Kunden kostenlos als Alternative an und fordert damit den Marktführer heraus. IBM setzt darauf, dass Unternehmen vor allem in Zeiten der Krise versuchen, durch den Einsatz von OpenSource-Software die Kosten gering zu halten. Microsoft hält dagegen, dass Unternehmen vielmehr durch die Nutzung von leistungsfähiger und effizienterer Software Kosten in Millionenhöhe sparen könnten. (dpa)

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