Maas will Verbraucher schützen Minister fordert Datensparsamkeit

Berlin. Die Bundesregierung sieht auch die Politik in der Pflicht, für die Datensicherheit im vernetzten Zuhause entsprechende Rahmenbedingungen zu gestalten. Die digitale Vernetzung etwa im Smart Home biete vielfältige Möglichkeiten für den Verbraucher, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD).
16.02.2017, 00:00
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Minister fordert Datensparsamkeit
Von Carolin Henkenberens

Berlin. Die Bundesregierung sieht auch die Politik in der Pflicht, für die Datensicherheit im vernetzten Zuhause entsprechende Rahmenbedingungen zu gestalten. Die digitale Vernetzung etwa im Smart Home biete vielfältige Möglichkeiten für den Verbraucher, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Allerdings müsse der Schutz der Privatsphäre gewährleistet sein. Die Aufgabe der Politik sei es dabei, die technischen Neuerungen „kritisch-konstruktiv zu begleiten“.

Maas bekräftigte den Grundsatz der Datensparsamkeit („Datenminimierung“) aus der europäischen Datenschutz-Grundverordnung. Es sollten nur die Daten erhoben werden, die für den jeweiligen Service unbedingt erforderlich seien. Bundeskanzlerin Merkel hatte zugleich beim CDU-Parteitag Anfang Dezember in Essen gesagt: „Die Idee, dass man sparsam mit Daten umgeht, gehört ins vergangene Jahrhundert.“ Das Prinzip der Datensparsamkeit dürfe nicht „so restriktiv“ sein, dass etwa künftige Big-Data-Anwendungen damit verhindert würden.

Laut einer Studie des Verbands Bitkom wollen sich in Deutschland 44 Prozent der Befragten in den kommenden zwölf Monaten eine Smart-Home-Anwendung anschaffen. Vor allem Smart-TVs, vernetzte Musikanlagen sowie Heizungs- und Beleuchtungs-Anwendungen sind demnach beliebt.

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