Mehr-Generationen-Haus Brinkum bietet Computertreffs an Mit Maus und Tastatur

Stuhr-Brinkum. Vor Spionage sicher, leistungsstark und dabei kostenlos – das sind nur einige der Attribute, die freien Betriebssystemen und Office-Paketen aus dem Internet zugeschrieben werden. Seit zwei Jahren bietet Joachim Busse im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum in der Bremer Straße 9 zwei offene Linux- und einen LibreOffice-Treffs an.
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Stuhr-Brinkum. Vor Spionage sicher, leistungsstark und dabei kostenlos – das sind nur einige der Attribute, die freien Betriebssystemen und Office-Paketen aus dem Internet zugeschrieben werden. Seit zwei Jahren bietet Joachim Busse im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum in der Bremer Straße 9 zwei offene Linux- und einen LibreOffice-Treffs an. Doch die historische Backstube bietet noch mehr Gästen Platz. „Wer noch Interesse an den Treffen hat, ist herzlich willkommen“, so Busse.

„Linux ist ein modernes Betriebssystem, mit dem auch älteren Computern neues Leben eingehaucht werden kann“, erzählt der ehrenamtlich tätige Brinkumer. „Auch zehn Jahre alte Rechner laufen unter Linux wieder wie Rennpferde.“ Eine große Gemeinde von Enthusiasten entwickelt Linux ständig weiter und so kann es als freies Betriebssystem im Internet angeboten werden. Es werde mit Linux Mint und der Oberfläche XFCE gearbeitet. In dieser Kombination sei der Umstieg von einem anderen Betriebssystem besonders einfach. Auch eine Installation neben dem bisherigen Betriebssystem sei möglich, ebenso der Betrieb vom USB-Stick aus.

Mit Linux installiert man ein vollständiges System: Darin enthalten ist nämlich mit LibreOffice auch eine komplette Bürosoftware: Texte, Tabellen, Präsentationen können problemlos bearbeitet und erstellt werden. Alle wichtigen Dateiformate werden unterstützt. Scanner, Drucker und andere Geräte können in der Regel sofort benutzt werden. Video-, Bild- und Musik-Programme vervollständigen das Paket – und was noch fehlen sollte, kann aus einer umfangreichen Bibliothek mit wenigen Klicks kostenlos installiert werden.

Busse unterstützt alle Interessenten bei der Installation des Programmes und beantwortet Fragen rund um das Thema: „Die Treffs richten sich an Menschen jedes Alters und setzen keine Vorkenntnisse voraus. Der Umgang mit Tastatur und Maus sollte aber vertraut sein“, so Busse. Wer Interesse hat: Laptop, Maus und einen USB-Stick (ab 8 GB) einpacken und einfach vorbeischauen. Die Kosten pro Teilnahme betragen drei Euro. Darin enthalten ist ein Getränk. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die offenen Linux-Treffs finden dienstags von 19 bis 20.30 Uhr und donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr statt. Der LibreOffice-Treff geht immer montags von 14 bis 15.30 Uhr über die Bühne. Für nähere Informationen steht Joachim Busse unter Telefon 04 21 / 597 84 42 zur Verfügung.

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