Internet Parteiübergreifendes Bündnis gegen Facebook-Pläne

Berlin. Ein parteiübergreifendes Protestbündnis tritt gegen die Pläne des Internet-Netzwerks Facebook ein, den Datenschutz zu lockern: «Statt zum Boykott aufzurufen, wollen wir in Facebook selber mit Aktionen, Informationen und Kommentierungen Druck ausüben».
10.04.2010, 11:41
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Berlin. Ein parteiübergreifendes Protestbündnis tritt gegen die Pläne des Internet-Netzwerks Facebook ein, den Datenschutz zu lockern: «Statt zum Boykott aufzurufen, wollen wir in Facebook selber mit Aktionen, Informationen und Kommentierungen Druck ausüben».

Das sagte das Grünen-Bundesvorstandsmitglied Malte Spitz dem Portal «Handelsblatt Online». «Wir wollen keine ungefragte Weitergabe von persönlichen Profildaten.» Der von den Grünen gebildeten Gruppe bei Facebook gehören dem Bericht zufolge Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen an, darunter die Linken-Vizevorsitzende Halina Wawzyniak, der Sozialdemokrat Lars Klingbeil, Manuel Höferlin von der FDP und der Christdemokrat Thomas Jarzombek.

Die Mitglieder verlangen von Facebook beispielsweise, dass Profildaten nicht ungefragt an Dritte weitergegeben dürfen. Das soziale Netzwerk solle zudem gemeinsam mit Daten- und Verbraucherschützern und den Netzwerknutzern hohe Datenschutz- Standards entwickeln, die weltweit in Facebook Gültigkeit haben. Überdies müsse das Recht am eigenen Bild und am eigenen Text bei den Nutzern bleiben. (dpa)

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