Extra-Markt

Schallplatten digital genießen

Bremen. Plattenspieler und Soundbar – geht das zusammen? In der Blütezeit der Plattenspieler war von den kleinen, aber feinen Lautsprechereinheiten weit und breit noch nichts zu sehen.
15.01.2019, 00:00
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Von BHK

Bremen. Plattenspieler und Soundbar – geht das zusammen? In der Blütezeit der Plattenspieler war von den kleinen, aber feinen Lautsprechereinheiten weit und breit noch nichts zu sehen. Dazu kommt, dass sich Soundbars normalerweise nicht mit „Technik von gestern“ abgeben, sondern etwa in Kombination mit modernen Flachbildfernsehern für perfekte Heimkinoerlebnisse sorgen.

Vinylfreunde, die eine Soundbar nutzen möchten, haben ein Problem: Viele Modelle besitzen keinen analogen Eingang zum Anschluss eines Plattenspielers. Die Signale der beiden Geräte passen nicht zusammen: das eine ist analog, das andere digital. Wer vor dieser Situation steht, kann sich dennoch helfen. Nötig ist lediglich ein zusätzlicher kleiner Apparat, ein Analog-zu-Digital-Konverter. Das kleine Kästchen macht genau das, was sein Name sagt: Es wandelt das analoge Signal des Plattenspielers in ein digitales
Signal um.

Dabei sollte man zusätzlich an den Phono-
Vorverstärker denken, der ebenfalls verkabelt werden muss, sofern der Plattenspieler keinen eigenen Vorverstärker hat. Zwischen Plattenspieler und Soundbar sind also zwei kleine Schachteln angeschlossen: Vom Plattenspieler geht es per Cinch-Kabel in den Input des Vorverstärkers. Dort vom Output per Cinch in den Konverter. Von da führt ein Lichtwellenkabel an die Soundbar. Das ist zwar aufwendiger als bei einer Hi-Fi-Anlage, aber im Grunde kein Hexenwerk. Und es bietet schließlich den Spaß der Verbindung des Alten mit dem Neuen.

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