Extra-Markt Springen, Klettern, Krallen wetzen

Bremen. Wenn sich eine Katze wohlfühlen soll, braucht es eine kleine Grundausstattung: Kratzbaum, Körbchen, Bälle, ein Band und anderes Spielzeug gehören dazu.
17.07.2018, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kristina Bumb

Bremen. Wenn sich eine Katze wohlfühlen soll, braucht es eine kleine Grundausstattung: Kratzbaum, Körbchen, Bälle, ein Band und anderes Spielzeug gehören dazu. Utensilien wie diese sind regelmäßig in gut erhaltenem Zustand im Extra-Markt zu finden.

Insbesondere der Kratzbaum ist eine nützliche Anschaffung. Denn die Samtpfote kann lernen, an dem Sisalaufbau zu kratzen – und nicht am teuren Sofa oder am Teppich. Außerdem dient der Sisalbaum der Krallenpflege. Das ist nicht nur für Katzen wichtig, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Während sich die Krallen von Freigängern oft bereits durch das Laufen auf wechselnden Untergründen, Klettern und Jagen abnutzen, brauchen Wohnungskatzen ein geeignetes Hilfsmittel, um ihre Krallen zu reinigen, zu kürzen und zu schärfen. Aber auch Samtpfoten, die täglich im Garten spazieren können, nutzen Kratzbäume gern. Denn mit den Pfoten im Sisal hängend, können sie zugleich den Rücken strecken und recken. Außerdem markieren sie mit dem Wetzen ihr Revier und präsentieren ihre Dominanz.

Einfache Kratzbäume, die zumeist aus einem einzelnen, mit Sisal dicht umwickelten Holzstück oder Papprohr bestehen, sind eine relativ günstige Anschaffung. Kratztonnen, die zugleich eine Schlafhöhle bieten, sind ein wenig teurer. Doch gibt es noch weit aufwändigere Aufbauten, die eine Höhe von 1,50 Meter oder mehr erreichen können. Sie bestehen aus mehreren mit Sisal umwickelten Stämmen, an denen zudem Spielzeuge baumeln sowie Plattformen, Schlafhöhlen und Hängematten befestigt sind. Doch diese künstlichen Bäume können teuer sein. Will man ein stabiles Modell von einem Qualitätshersteller, das fest verschraubt ist und kaum oder gar nicht wackelt, wenn die Katze hinaufspringt, sollte man mit einem Neupreis von 100 bis 250 Euro rechnen. Haben die Katzenmöbel ein spezielles Design oder sind sie deckenhoch, dann können die Kosten noch deutlich höher sein. Einzelne Hersteller bieten sogar Modelle für große Katzenrassen wie Maine Coon oder die Norwegische Waldkatze an.

Der Blick in den Extra-Markt und die Suche nach einem gebrauchten Modell lohnt sich also, wenn man seinem Stubentiger etwas Gutes gönnen will. Vor einem Kauf gilt es, den Kratzbaum ausgiebig zu prüfen. Das Katzenmöbel sollte nicht nur mit seinen Spiel-, Kletter- und Versteckmöglichkeiten zu den Bedürfnissen der Katze passen, sondern auch eine gute Qualität aufweisen. Die Stämme sollten mit Sisal dicht umwickelt sein, ohne dass sich dieser bereits gelöst hat oder sehr bearbeitet ist. Wer mit der Hand am Aufbau rüttelt, kann schnell feststellen, ob das Modell stabil genug ist, um Kletteraktivitäten standzuhalten. Wackelt der Kratzbaum zu sehr, kann die Katze abstürzen und sich verletzen. Auch die Verschraubungen sollten intakt und die Plüschbezüge keine größeren Risse oder geplatzte Nähte aufweisen. Sind alle Aspekte bedacht und ist der Kratzbaum sauber sowie geruchsfrei, steht einem Kauf nichts mehr im Weg – und die Fellnase kann zu ausgiebigen Entdeckungstouren starten.

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