Telekommunikation

Viele wechseln Passwörter zu selten

Berlin (dpa/tmn) - Viele Bundesbürger sind zu treu - wenn es um Passwörter geht: Vier von zehn Deutschen (41 Prozent) ändern ihre persönlichen Zugangscodes für Onlinekonten, E-Mail-Fächer oder auch das Handy niemals aus eigenem Antrieb.
28.06.2010, 17:50
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Berlin (dpa/tmn) - Viele Bundesbürger sind zu treu - wenn es um Passwörter geht: Vier von zehn Deutschen (41 Prozent) ändern ihre persönlichen Zugangscodes für Onlinekonten, E-Mail-Fächer oder auch das Handy niemals aus eigenem Antrieb.

Das ergab jetzt eine Studie von Forsa für den IT-Branchenverband Bitkom. Dagegen verhalten sich nur 17 Prozent so, wie es die Experten empfehlen: Sie wechseln ihre Passwörter mindestens vierteljährlich. Rund acht Prozent tun das alle paar Jahre, 11 Prozent ungefähr im Jahresrhythmus, sechs Prozent halbjährlich.

Rund 12 Prozent der insgesamt 1003 Befragten im Alter ab 14 haben mit Passwörtern nichts am Hut, die übrigen vier Prozent machten keine Angaben. Wer ein Passwort ändert, so der Bitkom, hat besser im Hinterkopf: Eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sollte es sein. Eine Allerweltslösung wie «1234», «qwert» oder den Namen des Nutzers kriegen Datendiebe schnell geknackt.

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