Weniger Lizenzprodukte, weniger Casual Games

Eine Kehrtwende in der Firmenpolitik vollzieht der französische Publisher Ubisoft: Künftig will die Firma verstärkt auf Eigenmarken setze...
22.01.2010, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Eine Kehrtwende in der Firmenpolitik vollzieht der französische Publisher Ubisoft: Künftig will die Firma verstärkt auf Eigenmarken setze...

Eine Kehrtwende in der Firmenpolitik vollzieht der französische Publisher Ubisoft: Künftig will die Firma verstärkt auf Eigenmarken setzen, statt Umsetzungen zu Hollywoodproduktionen zu liefern. Der Grund dafür ist ausgerechnet James Cameron's 3-D-Spektakel "Avatar", das an den Kinokassen bislang über 1,2 Milliarden Dollar einspielte, als Videogame jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb: Die angepeilte Marke von 3,5 bis fünf Millionen verkauften Exemplaren wurde nicht erreicht, bislang wanderten plattformübergreifend gerade einmal 2,5 Millionen Titel über die Ladentheke. Zwar machte die Firma damit keine Miesen, sucht ihr Heil künftig aber lieber mit Eigengewächsen wie "Assassin's Creed" oder "Splinter Cell" - selbst wenn doch noch hier und da ein Lizenzspiel realisiert werden wird. Aber auch der Casual-Bereich mit Nintendos DS als Zugpferd machte dem französischen Publisher Ubisoft einen roten Strich durch die Jahresbilanz: Schätzungen zufolge liegen die Einnahmen mit den Gelegenheitsspielchen 50 Prozent unter denen des Vorjahres, was einem Minus von 160 Millionen Euro entspricht, so Ubisoft. Dementsprechend mussten die Franzosen ihre Prognosen für den Jahresumsatz von 1,040 Milliarden Euro auf 860 Millionen Euro runterschrauben. Als Konsequenz will der Konzern in diesem Jahr weniger DS-Titel veröffentlichen und verstärkt für Xbox 360 und PS3 entwickeln.

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