Statistisch gesehen Ehepaare lassen sich häufig rund ums siebte Jahr scheiden

Vor dem „verflixten siebten Jahr“ in der Ehe haben viele Paare Angst. Und tatsächlich: Statistisch gesehen, scheint etwas dran zu sein, an dem Aberglauben.
10.05.2022, 16:15
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Das „verflixte siebte Jahr“ gibt es bei Ehepaaren tatsächlich: Wie das Statistische Landesamt mitteilte, werden die meisten Scheidungen im sechsten und siebten Jahr nach der Hochzeit eingereicht.

2021 endeten in Baden-Württemberg 954 Ehen im sechsten Jahr, gefolgt von 943 Fällen im siebten und 861 im achten Jahr.

Insgesamt wurden im Südwesten im vergangenen Jahr 18.374 Ehen geschieden, darunter 103 von gleichgeschlechtlichen Paaren. Die Gesamtzahl stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent.

Die Scheidungshäufigkeit ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich nach oben gegangen: Von den 1960 geschlossenen Ehen wurden nur etwa 15 Prozent geschieden. Für den Ehe-Jahrgang 1995 rechnen die Statistiker dagegen mit einer Quote von rund 40 Prozent.

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