Rezept der Woche Zitronentarte mit Baiserhaube

Ein bisschen Platz im Magen sollte nach dem Essen unbedingt noch vorhanden sein. Denn diese frische Tarte nicht zu kosten, wäre pure Verschwendung. Zu genießen nach dem Menü - oder einfach zu einem Kaffee.
09.06.2022, 13:36
Lesedauer: 2 Min
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Zitronentarte mit Baiserhaube
Von Catrin Frerichs

Das Mahl ist verspeist, die Gäste lehnen sich wohlig zurück. Es hat gemundet, der Wein war ausgezeichnet. Was nun noch folgt, ist ein süßes Nachspiel, ein kleiner Ausflug ins Schlaraffenland. Die Tarte ist ein französisches Gebäck mit einem Boden aus Mürbeteig, der sich beliebig belegen lässt. In diesem Fall mit einer verführerischen Zitronencreme und weichem Baiser.

Zutaten Teig
250 g Mehl
125 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Zutaten Zitronencreme
125 g Zitronensaft
125 g Zucker
150 g Ei (drei Eier)
150 g weiche Butter

Zutaten Baiser
100 g Eiweiß
200 g Puderzucker, alternativ Zucker

Rezept für eine Tarte (28 cm ­Durchmesser) – Zubereitungszeit eineinhalb Stunden

Zubereitung

Für den Teig alle Zutaten verkneten. Den Teig dann etwa eine Stunde ruhen lassen.

Anschließend den Teig drei bis vier Millimeter dick ausrollen und in eine vorgefettete Tarteform geben. Alternativ können auch mehrere kleinere Förmchen gefüllt werden. Den Teig in der Form festdrücken und mit einer Gabel einstechen. Nun bei 180 Grad Celsius circa zehn bis 15 Minuten backen.

Für die Zitronencreme den Zitronensaft, den Zucker und die Eier über einem heißen Wasserbad zur Rose aufschlagen – also so lange schlagen, bis das Ei anfängt zu binden und die Masse dicker wird. Die Butter mit einem Stabmixer untermixen. Nun auskühlen lassen.

Anschließend die ausgekühlte Zitronencreme auf den Mürbeteig füllen und erkalten lassen.

Für das Baiser einfach den Zucker mit dem Eiweiß aufschlagen, bis die Masse steif ist. Mit einem Spritzbeutel das Baiser auf die Tarte auftragen und gegebenenfalls mit einem Küchenbrenner leicht abflämmen.

Tipp: Zum Aufschneiden ein erwärmtes scharfes Messer verwenden, damit der Mürbeteig nicht zerbröckelt. Für Gäste können auch mehrere kleinere Förmchen verwendet werden. So hat jeder seine eigene kleine Zitronentarte. Als grüne Dekoration hat Florian Tacke Atsina-Kresse mit Anisaromen verwendet.

Zur Person

Florian Tacke

ist seit knapp einem Jahr Patissier im Chapeau La Vache in der Hollerallee in Bremen. In dem Restaurant im französischen Brasserie-Stil ist der 22-Jährige für die Desserts zuständig. Das Restaurant serviert französische Klassiker wie Bouillabaisse und Coq au Vin, aber auch Schnitzel. Die Karte wechselt je nach Saison. In der Bar mit kleiner Karte gibt es von 18 Uhr an Aperitifs, Absacker und klassische Drinks. Sonntag ist ­Ruhetag. Reservieren wird empfohlen. Mehr unter www.chapeau-la-vache.de.

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