Forscher-Abc: V. . . wie Virologie

Du hattest bestimmt schon mit ihnen zu tun, wahrscheinlich ohne es zu wissen: Viren. Zum Beispiel wenn du einen Schnupfen hattest.
05.07.2015, 00:00
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Du hattest bestimmt schon mit ihnen zu tun, wahrscheinlich ohne es zu wissen: Viren. Zum Beispiel wenn du einen Schnupfen hattest. Der wird nämlich oft von Viren hervorgerufen.

Viren sind Krankheitserreger, wie auch Bakterien. Allerdings sind sie meist viel kleiner als Bakterien. Und es gibt noch einen wichtigen Unterschied: Viren brauchen die Zellen unseres Körpers, um sich zu vermehren. Sie schlüpfen in die Zellen hinein. Dann zwingen sie diese, neue Viren herzustellen. Forscher, die sich mit Viren beschäftigten, heißen Virologen. Sie erforschen zum Beispiel, wie man Viren bekämpfen kann. Denn es gibt bisher nur wenige Medikamente, die bei Virus-Erkrankungen helfen. Der Körper muss sie allein bekämpfen. Ein wichtiges Thema in der Viren-Forschung ist deshalb, Impfungen zu entwickeln. Die sorgen dafür, dass man die Krankheit gar nicht erst bekommt. Gegen einige Viren gibt es bereits eine Impfung, die vor den Krankheiten schützt. Etwa vor Masern oder Windpocken. Gegen andere Viren gibt es noch keine Impfung. Zum Beispiel gegen das HI-Virus, das die Krankheit Aids auslöst. Wenn Wissenschaftler an sehr gefährlichen Viren forschen, müssen sie sehr aufpassen. Zum Beispiel, dass sie sich nicht selbst anstecken. Oder dass das Virus aus dem Labor entwischt. Sie tragen deshalb spezielle Schutz-kleidung und arbeiten in besonders sicheren Laboren. Nicht alle Viren sind aber gefährlich. Die Schnupfen-Viren sind zum Beispiel ziemlich harmlos. Der Körper bekämpft sie meist innerhalb weniger Tage.

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