Gesundheit

Auch Passivrauchen erhöht Diabetes-Risiko

Düsseldorf/München (dpa/tmn) - Auch Passivrauchen erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Das ergaben Untersuchungen von 1351 Probanden in der Region Augsburg durch das Deutsche Diabetes Zentrum in Düsseldorf und das Helmholtz Zentrum München.
28.05.2010, 12:40
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Düsseldorf/München (dpa/tmn) - Auch Passivrauchen erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Das ergaben Untersuchungen von 1351 Probanden in der Region Augsburg durch das Deutsche Diabetes Zentrum in Düsseldorf und das Helmholtz Zentrum München.

Wissenschaftlich bestätigt war demnach bislang nur, dass Aktivrauchen das Diabetes-Risiko erhöht. Darauf weisen beide Institutionen anlässlich des Weltnichtrauchertags (31. Mai) hin.

Im Rahmen der sogenannten KORA-Studie machten die Forscher zwischen 1999 und 2001 bei den Teilnehmern orale Zuckerbelastungstests. Dieser OGTT genannte Test gilt als «Goldstandard» zur Diabetes-Diagnose. Zum Untersuchungszeitpunkt war noch keiner der zwischen 55 bis 74 Jahre alten Probanden an Diabetes erkrankt. Sieben Jahre später untersuchten die Wissenschaftler einen Teil von ihnen erneut.

Die Raucher unter den 887 erneut Untersuchten wiesen das schon bekannte, statistisch signifikant erhöhte Diabetes-Risiko auf. Aber auch die Nichtraucher waren gefährdet: Passivraucher, die zum ersten Untersuchungszeitpunkt zu Hause oder im Job Zigarettenrauch ausgesetzt waren, hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Diabetes Typ 2 wie Probanden, die weder aktiv noch passiv rauchten.

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