Schlaf, Kindlein Baby in Rückenlage auf feste Unterlage legen

Babys können ihre Schlafposition in den ersten Monaten noch nicht beeinflussen. Das kann gefährlich werden. Umso wichtiger ist es, dass Eltern wissen, welche Maßnahmen einen sicheren Schlaf fördern.
23.01.2023, 16:26
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Am Anfang schlafen Säuglinge am besten im Schlafzimmer der Eltern in einem eigenen Bett, zumindest für die ersten sechs Monate. Dabei sollten sie einen passenden Babyschlafsack tragen, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Auf zusätzliche Gegenstände wie Kissen, Bettdecke oder gar Kuscheltiere im Kinderbett sollten Eltern verzichten, raten die Experten. Denn diese Dinge können zu einer Überwärmung des Babys führen. Zudem können sich Säuglinge darin verheddern. Das Risiko steigt, dass sie die Atemwege bedecken. Im schlimmsten Fall kann das Baby ersticken.

Rückenlage gilt als sicherste Schlafposition

Wenn Eltern ihr Baby zu Bett bringen, sollten sie auch darauf achten, dass es auf einer festen, ebenen Unterlage liegt. Denn Säuglinge können ihre Schlafposition in den ersten fünf bis sechs Monaten noch nicht selbst beeinflussen. Die Rückenlage gilt als die sicherste und beste Schlafposition. Bauch- und Seitenlage sind am Anfang riskant.

Wenn sich das Baby jedoch von alleine zur Seite dreht oder etwa in die Bauchlage wechselt, kann es in der Position bleiben. Vorausgesetzt, es ist in der Lage, sich vom Bauch wieder auf den Rücken und zurück zu rollen.

Plötzlicher Kindstod - Maßnahmen minimieren das Risiko

Insbesondere für Säuglinge unter vier Monaten eignen sich Autositze, Kinderwagen oder Babyschalen nicht als Schlafplatz. Die Kinder könnten mit der Zeit etwa im Sitz zusammensacken und zu wenig Luft bekommen oder nach unten rutschen und durch einen Sicherheitsgurt stranguliert werden.

Die genauen Ursachen, warum Kinder im ersten Lebensjahr im Schlaf sterben können, sind zwar noch unklar. Doch wer die Maßnahmen beachtet, könne das Risiko eines plötzlichen Kindstods enorm minimieren. Durch die Präventionsmaßnahmen habe sich zwischen den Jahren 2010 und 2020 die Zahl der Todesfälle laut BVKJ noch mal fast halbiert - auf 64 im Jahr.

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