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Enge Kleidung kann Erfrierungen fördern

Hannover (dpa/tmn) - Zu enge Kleidung kann Erfrierungen fördern. Sie schnüre Körperteile ab, außerdem könnten sich keine wärmenden Luftpolster bilden, erläuterte Kersten Enke.
07.01.2010, 11:42
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Enge Kleidung kann Erfrierungen fördern

Kinder fahren Schlitten

dpa

Hannover (dpa/tmn) - Zu enge Kleidung kann Erfrierungen fördern. Sie schnüre Körperteile ab, außerdem könnten sich keine wärmenden Luftpolster bilden, erläuterte Kersten Enke.

Deshalb sollten Eltern im Winter darauf achten, dass ihr Kind keine zu engen Schuhe trägt oder Jacken, die an den Handgelenken einschnüren, sagte der Leiter der Johanniter-Akademie in Hannover, einer Bildungseinrichtung der Johanniter-Unfall-Hilfe. Besonders gefährdet seien Hände und Füße, Nase, Ohren und Kinn.

Richtige Erfrierungen seien aber extrem selten. «Solange es noch wehtut, liegt keine Erfrierung vor», erklärte Enke. In solchen Fällen könnten Hände oder Füße warmgerieben oder von außen erwärmt werden. Anders sehe das bei einer Erfrierung aus. Dann sind die betroffenen Körperteile kalt, weiß und gefühllos. Sie dürfen weder massiert, noch mit Schnee abgerieben oder mit heißem Wasser und anderen Quellen erwärmt werden. Stattdessen sollte der Körper mit Decken warmgehalten und der Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 gerufen werden.

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