Gesundheit Gesundheitsausgaben steigen - 3210 Euro pro Kopf

Wiesbaden. Die Gesundheitsausgaben sind im Jahr 2008 auf 3210 Euro je Bürger gestiegen. Das waren 130 Euro mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des Weltgesundheitstags (7. April) mit.
06.04.2010, 16:30
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Wiesbaden. Die Gesundheitsausgaben sind im Jahr 2008 auf 3210 Euro je Bürger gestiegen. Das waren 130 Euro mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des Weltgesundheitstags (7. April) mit.

Insgesamt kletterten die Gesundheitsausgaben um 3,9 Prozent auf 263,2 Milliarden Euro. Das sind 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Mit Blick auf die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise prognostizieren die Statistiker, dass die Gesundheitsausgaben für 2009 mehr als elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen werden.

Zwischen 2007 und 2008 stiegen die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz überdurchschnittlich stark um 5,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Hauptgrund seien höhere Kosten für Früherkennungsmaßnahmen wie Krebsvorsorge und Schutzimpfungen, die 2007 zu Pflichtleistungen der Krankenkassen wurden.

Neben den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung fließen auch jene der privaten Krankenversicherung in die Statistik ein. Berücksichtigt sind auch die Kosten, die jeder Einzelne selbst trägt. Mit 151,1 Milliarden Euro entfielen 2008 mehr als die Hälfte der Kosten auf die gesetzliche Krankenversicherung. Am stärksten stiegen die Ausgaben bei der privaten Krankenversicherung. Sie nahmen um 1,4 Milliarden auf 24,9 Milliarden Euro zu. (dpa)

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