Verbraucher Medikamente können den Geruchssinn beeinträchtigen

Neumünster (dpa/tmn) - Medikamente können den Geruchssinn beeinträchtigen. Dazu gehören Antibiotika, Schmerzmittel und Bluthochdrucksenker, teilt der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster mit.
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Neumünster (dpa/tmn) - Medikamente können den Geruchssinn beeinträchtigen. Dazu gehören Antibiotika, Schmerzmittel und Bluthochdrucksenker, teilt der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster mit.

Gehe der Geruchssinn ganz verloren, könne er jedoch bis zu zwei Jahre nach seinem Verschwinden wiederkehren. Denn die Riechzellen teilen sich, wachsen und erneuern sich als einziges Sinnesorgan wieder. Betroffene sollten bei abnehmenden Geruchssinn sofort einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen, so der Verband.

Der Arzt könne endoskopisch erkennen, ob die Duftmoleküle auf dem Weg zu den Riechnerven behindert werden - beispielsweise durch Polypen, die dann operativ entfernt werden müssten. Riechstörungen könnten auch im Rahmen bestimmter Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Morbus Parkinson oder Diabetes auftreten. Wird eine Ursache im Nasenbereich ausgeschlossen und sind Medikamente die Ursache, werde nach alternativen Arzneimitteln gesucht, so die Experten.

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