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Rauchstopp nicht mit Diät verbinden

Köln (dpa/tmn) - Gleichzeitig mit dem Rauchen aufzuhören und eine Diät durchzahlten, bedeutet doppelten Stress. Besser sei es, einen Toleranzbereich festzulegen.
25.05.2010, 15:41
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Köln (dpa/tmn) - Gleichzeitig mit dem Rauchen aufzuhören und eine Diät durchzahlten, bedeutet doppelten Stress. Besser sei es, einen Toleranzbereich festzulegen.

So könnten sich Raucher beispielsweise erlauben, in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp bis zu zwei oder drei Kilo zuzunehmen, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln mit Blick auf den Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai. Wer Angst vor den zusätzlichen Kilos hat, nimmt verführerische Lebensmittel wie Schokolade oder Chips besser aus dem Blickfeld.

Für Situationen, in denen früher automatisch zur Zigarette gegriffen wurde, sollten Alternativen bereitstehen: Ein Knautschball, um die Hände zu beschäftigen, oder gesunde Snacks wie Obst oder Nüsse. Wächst trotz allem die Lust auf eine Zigarette, helfen laut der BZgA vier «A»-Tipps: Statt die Kippe anzuzünden, sollten Ex-Raucher ein paar Mal tief durchatmen (Aufschieben). Kritische Situationen wie Raucherpausen oder Kneipenabende werden besser gemieden (Ausweichen) - oder man entfernt sich, bis der Drang, zu Rauchen, nachlässt (Abhauen). Ablenken heißt, das Rauchen bewusst durch andere schöne Tätigkeiten zu ersetzen.

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