Ausbildung Rheumakranke Kinder: Behindertenausweis rasch beantragen

Bonn (dpa/tmn) - Ein Schwerbehindertenausweis kann rheumakranken Kindern das Leben erleichtern, denn mit ihm sind steuerliche Vergünstigungen verbunden. Außerdem darf der Inhaber öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzen.
07.04.2010, 16:30
Lesedauer: 1 Min
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Bonn (dpa/tmn) - Ein Schwerbehindertenausweis kann rheumakranken Kindern das Leben erleichtern, denn mit ihm sind steuerliche Vergünstigungen verbunden. Außerdem darf der Inhaber öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzen.

Eltern sollten ihn bei entsprechendem Krankheitsverlauf ihres Nachwuchses möglichst frühzeitig beim Versorgungsamt beantragen, rät die Deutsche Rheuma-Liga in Bonn. Die damit verbundenen Erleichterungen könnten helfen, die mit der chronischen Erkrankung verbundenen Belastungen auszugleichen.

Jugendlichen könne der Schwerbehindertenausweis die Suche nach einem Job oder nach einem Ausbildungsplatz erleichtern. Das gelte immer dann, wenn Firmen bei gleicher Qualifikation schwerbehinderte Bewerber bevorzugen, erklärt die Rheuma-Liga. Darüber hinaus erhöhe sich der jährliche Urlaubsanspruch, und gegebenenfalls sinke die tägliche Arbeitszeit.

Fürchten Arbeitnehmer dagegen Nachteile, müssten sie die Schwerbehinderung nicht zwingend dem Arbeitgeber mitteilen. Wer die mit dem Ausweis verbundenen Vergünstigungen im Job nicht in Anspruch nehmen möchte, müsse die Schwerbehinderung nicht in jedem Fall angeben, so die Rheuma-Liga. Beeinträchtigt die Behinderung jedoch die Leistungsfähigkeit oder die Berufsausübung, ist der Arbeitgeber zu informieren.

Interessierte können von 15. bis 21. April auf der Webseite der Rheuma-Liga unter «rheuma-liga.de/forum» Fragen an Experten stellen. Zudem kann im Internet das Infoblatt «Der Schwerbehindertenausweis bei rheumatischen Erkrankungen» heruntergeladen werden.

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