Sport

Starkes Sodbrennen erhöht Asthmarisiko

Werne (dpa/tmn) - Starkes Sodbrennen erhöht das Risiko, an Asthma zu erkranken. Ein veränderter Lebensstil mindere die Gefahr aber, erläutert Prof. Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Werne.
25.06.2010, 14:40
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Werne (dpa/tmn) - Starkes Sodbrennen erhöht das Risiko, an Asthma zu erkranken. Ein veränderter Lebensstil mindere die Gefahr aber, erläutert Prof. Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Werne.

Denn Sodbrennen werde meist durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht begünstigt. Köhler rät daher, Kaffee und Alkohol zu meiden und lieber kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Abends sollte nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen gegessen werden.

Außerdem halten Betroffene am besten ein Normalgewicht, bewegen sich regelmäßig ausreichend und lagern beim Schlafen ihren Kopf leicht erhöht. Bei starkem Sodbrennen, auch Reflux-Krankheit genannt, steigt Magensäure ungehindert vom Pförtnermuskel zwischen Magen und Speiseröhre durch Aufstoßen in die Luftröhre auf. Das reizt die Schleimhäute und schmerzt. Außerdem kann es sein, dass der Betroffene kleinste Tröpfchen Magensäure einatmet. Dadurch verändert sich das Immunsystem so, wie es für eine asthmatische Erkrankung typisch ist.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+