Telefonseelsorge Hier gibt es in Bremen und umzu Hilfe bei Suizidgedanken

Jeder durchlebt einmal eine Krise. Aber wer hilft bei Suizidgedanken? In Bremen und umzu gibt es mehrere Hilfsangebote, bei denen sich die Mitarbeiter anonym der Krise annehmen.
20.10.2021, 13:52
Lesedauer: 1 Min
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Von Saskia Hassink

Wer Suizidgedanken hat oder eine Person kennt, die sich etwas antun könnte, findet in Deutschland bei verschiedenen Stellen Hilfe. Sollte sich ein Mensch in einer akuten Krise befinden, sollte er sich an seinen behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter 112 wenden.

Bei der Telefonseelsorge  sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Uhr unter den Nummern 0800/1110111 oder 0800/1110222 erreichbar. Die Gespräche verlaufen anonym und kostenfrei. Wem es schwerfällt, über seine Gedanken zu sprechen, kann auch online unter online.telefonseelsorge.de mit der Telefonseelsorge chatten. Hilfe bei depressiven Gefühlen und Suizidgedanken bietet auch der Krisen Kompass der Telefonseelsorge. Kostenlos zum Download im App Store und im Play Store.

Auch bei regionalen Krisendiensten gibt es Hilfe. In Bremen ist das unter anderem der sozialpsychiatrische Dienst und Kriseninterventionsdienst (KID). Die Mitarbeiter dort sind unter der Nummer 0421 800 582 33 (Mo. bis Fr., 17 bis 21 Uhr sowie Wochenende/Feiertag, 8.30 bis 17 Uhr) zu erreichen. Zusätzlich gibt es in Bremen Nord, Süd, West, Ost und Mitte lokale Anlaufstellen. In Oldenburg kann der psychosoziale Krisendienst unter 0441/2358626 oder 0177/6458668 kontaktiert werden.

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Der katholische Gemeindeverband in Bremen hat mit der Offenen Tür ebenfalls ein Hilfsangebot. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht. Weitere Informationen zu der Anlaufstelle im Bremer Schnoor-Viertel gibt es unter offene-tuer-bremen.de.

Menschen mit Suizidgedanken unter 25 Jahren können sich auch an das Hilfsangebot der Caritas wenden. Betroffene können sich anonym per E-Mail beraten lassen. Die IP-Adresse wird nicht erfasst, auch hier gilt die Schweigepflicht. Details gibt es auf www.u25-deutschland.de.

Die Deutsche Depression Hilfe hat zudem ein Info-Telefon Depression eingerichtet. Es soll Betroffenen und Angehörigen den Weg zu Anlaufstellen im Versorgungssystem weisen. Unter der Nummer 0800/3344533 (Mo., Di., Do.: 13 bis 17 Uhr sowie Mi., Fr.: 8.30 bis 12.30 Uhr) sind die Mitarbeiter kostenfrei erreichbar. 

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