Ernährung Übelkeit nach Pilzverzehr ernst nehmen

Erfurt (dpa/tmn) - Beim Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollte sofort ärztlicher Rat her. Anzeichen für Pilzvergiftungen sind häufig Übelkeit und Erbrechen. Auch wenn sich die Übelkeit nach kurzer Zeit legt, sei das laut Experten kein Grund zur Entwarnung.
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Erfurt (dpa/tmn) - Beim Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollte sofort ärztlicher Rat her. Anzeichen für Pilzvergiftungen sind häufig Übelkeit und Erbrechen. Auch wenn sich die Übelkeit nach kurzer Zeit legt, sei das laut Experten kein Grund zur Entwarnung.

Oft kehrten die Beschwerden nach mehreren Stunden wieder, und das sei dann meist ein Anzeichen für schwere Leberschäden, erklärt Michael Deters vom Giftinformationszentrum. Schnelle Hilfe bringt ein Anruf beim Notruf 112 oder bei einer der Giftnotrufzentralen. Eine Liste aller Giftnotrufzentralen in Deutschland gibt es im Internet. Pilzsammler sollten die Rufnummer für den Notfall griffbereit haben. Außerdem sollten immer ein paar Reste der gesammelten Pilze aufbewahrt werden, empfiehlt Deters - so könne der Arzt das Gift im Notfall schneller erkennen.

Am vergangenen Wochenende waren zwei Pilzsammler mit lebensbedrohlichen Leberschäden in die Uniklinik Münster eingeliefert worden. Die beiden Aussiedler haben sich möglicherweise an dem Knollenblätterpilz vergiftet. Der Knollenblätterpilz ist der gefährlichste Giftpilz in Deutschland und kann leicht mit dem Champignon verwechselt werden. Pilzsammler sollten gesammelte Pilze nur dann essen, wenn sie diese sicher identifizieren können. Im Zweifel sollte vorher ein Pilzsachverständiger befragt werden.

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